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Grimlands - Gemeinsam im Weltuntergang: Grimlands im Hands-on-Bericht

Von Thomas Wallus - First Facts vom 17.08.2012 - 16:45 Uhr

Mitnehmen was nicht niet- und nagelfest ist. So lautet nicht nur das Motto für manchen Goodie-süchtigen Besucher der gamescom, auch in der postapokalyptischen Onlinewelt von Grimlands hilft dieser Leitsatz beim Versuch zu überleben. Diesem Eindruck konnte man sich zumindest beim Messe-Besuch des in Deutschland ansässigen Publishers gamigo nicht entziehen. Während der 30 minütigen Anspielsession konnten wir dabei einige hilfreiche Überlebenstipps ausfindig machen, staunten aber auch nicht über manchen Stein, der in des Spielers Weg gelegt wird. 

Dabei sei zunächst darauf verwiesen, dass sich der Titel gegenwärtig noch in der geschlossenen Testphase befindet. Während also jeglicher positive Eindruck hoffentlich vorhanden bleibt, sollte so mancher Fehler bis zum finalen Start noch sein Ende feiern. Letzteres ist auch nötig, denn während die zerstörte Spielwelt sicherlich nicht mehr viel von ihrem einstigen Glanz vorweisen kann, könnte man der technischen Seite von Grimlands Perfektion ans Herz legen.

In der postapokalyptischen Welt von Grimlands erinnert wenig an die uns bekannte Welt.

Allerdings gibt es keinen Grund zur Sorge, denn es gibt manches Feature, das für einen Abstecher in die virtuelle Welt spricht. Allen voran ist hier natürlich das Setting zu nennen. Wer einmal Fallout gespielt hat, der bekommt ein Gespür dafür, wie es sich mit der Oberflächengestaltung von Grimlands verhält. Das wiederum zählt bereits zu den großen Pluspunkten des Titels, denn wahrlich nicht viele MMOGs teilen sich ein solches Setting. Umso stärker werden die nach Abwechslung Suchenden in Grimlands belohnt. Kein Wunder auch. Schließlich erinnert in der von Erdbeben zerstörten Welt nicht mehr viel an die Strahlkraft unserer Industrienationen.

Umso ausdrücklicher müssen es sich die Spieler selbst zur Aufgabe machen, Hab und Gut zusammenzusuchen. Die in der tristen Landschaft verteilten Schrottberge helfen an dieser Stelle mit sammelbaren Materialien verschiedenster Art aus. Während man so Ingame vor einem Müllberg ankommt, befindet man sich in der Tat vor einem der Kernfeatures von Grimlands: dem Crafting. Dieses wird besonders groß geschrieben und soll Spieler ausdrücklich dazu animieren, mit anderen Spielern in Kontakt zu treten. Denn nicht alle Abenteurer können alle der vier Handwerksklassen meistern. Im Gegenteil: Drei von ihnen bleiben dem Charakter verwehrt. Da ist Aushilfe angesagt, welche unter anderem durch das vielseitige Auktionshaus unterstützt wird. Dort können nicht nur Käufer gesucht werden, auch Interessenten können Kaufgesuche im Auktionshaus platzieren und auf die Fertigkeiten ihrer Mitspieler hoffen.

Ob taktisches Vorgehen in Grimlands von Vorteil ist, muss sich noch zeigen. Fakt ist, dass die Schusswechsel nicht immer einfach fallen.

Mancher Kauf könnte einem aber teuer zu stehen kommen. Immerhin braucht es für zahlreiche Gegenstände mehr als nur ein oder zwei Bleche. In dem uns demonstrierten Beispiel einer einfachen Pistole bedarf es bereits vier unterschiedlichen Stoffen, darunter ein zerstörtes Modell einer anderen Pistole. Doch das Klicken auf den Button genügt nicht zur Umsetzung einer perfekten Schusswaffe. Auch im Nachhinein können zahlreiche Modifikationen an das Produkt angebracht werden, so etwa Zielrohre. Natürlich ist man nicht durchweg an den in der Welt verteilten Handwerksstationen stationiert, die im Übrigen von ihrer Qualität her und je nach Fortschritt unterschiedliche Möglichkeiten bieten.

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