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SimCity - Schaffe schaffe Städtle baue?

Von Tobias Fulk - First Facts vom 12.04.2012 - 10:52 Uhr
SimCity Screenshot

Seit 1989 gehört die Aufbaustrategiespiel-Reihe „Sim City“ zu den erfolgreichsten Marken, die Electronic Arts jemals vertrieben hat. Nach zehn Jahren Abstinenz auf dem Retail-Markt feiert Sim City endlich eine Rückkehr – und diese soll bombastisch werden! Entwickelt von den Sims-Schöpfern Maxis will man Fans mit einer neuen Engine, neuen Möglichkeiten und vielen neuen Features wie in guter alter Zeit unterhalten. Die spannende Frage lautet: Funktioniert das Spielprinzip „Sim City“ in Zeiten von Cities XL und Anno 2070 noch? Eines ist jedoch klar: Sim City ist zurück!

Lebendiges Stadtleben

Electronic Arts und Entwickler Maxis arbeiten nur für den fünften Teil der Sim City-Reihe an einer neuen Engine. Die sogenannte GlassBox-Engine verpasst den virtuellen Metropolen einen kompletten Neuanstrich. Die Straßen sind belebter als je zuvor. Dabei möchte man seitens des Entwicklers eine Art dynamischen Verkehrs auf die Beine stellen. Zu den morgendlichen Arbeitszeiten soll mehr auf den Straßen los sein, als zum Beispiel nach Feierabend oder am Wochenende. Natürlich ist auch der Sims-typische Tag- und Nachtwechsel im 24 Stunden-Takt enthalten. Nicht nur die Straßen sollen viel befahren sein, sondern auch die Fußgängerzonen sollen nur so von Menschenmengen überlaufen werden. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass eure Stadt eine gewisse Anzahl an Bewohnern erreicht hat. Insgesamt ähnelt die Stadtübersicht ein wenig der Vogelperspektive aus „Die Sims 3“: lebendig, befahren, satte Farben und detaillierte Gebäude.

Dank der neuen GlassBox-Engine sehen die Städte nun noch realistischer und belebter aus!

Unantastbares Spielprinzip

Wie bereits erwähnt, bleibt das Spielprinzip trotz der neuen Spielengine vollkommen unangetastet. Immer noch bauen wir zu Beginn einige Wohnhäuser, um unseren Sims eine Wohnmöglichkeit bieten zu können. Da ein Dach über dem Kopf zu haben nicht alles im Leben ist, müssen wir die Infrastruktur unseres Städtchens stets ausbauen. Einkaufsmöglichkeiten, Feuerwehr-Zentralen, Ämter, Schulen und öffentliche Verkehrsmittel müssen genauso vorhanden sein wie ein Industriegebiet mit ausreichend Arbeitsplätzen. Damit die Stadt auch finanziell floriert, müsst Ihr für ausreichend Personal in allen möglichen Bereichen sorgen und Handel mit Partnerstädten führen. So können Kohlevorräte zur Betreibung eines Kraftwerks entweder selbst abgebaut oder erhandelt werden. Natürlich können auch alternative Ressourcen zur Strom- & Energie-Gewinnung genutzt werden. Je nachdem für welche Art und Weise Ihr euch entscheidet, siedeln sich verschiedene Unternehmen in eurer Stadt an, die wiederum Arbeitsplätze schaffen.

Ab ins Kittchen, du Lümmel!

Mit einer florierenden Stadt steigt auch die Kriminalität im Örtchen. Um Sims, die sich aufgrund der geringen Sicherheit unwohl fühlen, zu vermeiden, kann der Spieler wie in vorherigen Teilen Polizeistationen verschiedener Stufen errichten. Gleiches gilt für Brände oder andere Katastrophen, die durchaus vorkommen können. Besonders was die Naturkatastrophen angeht, solltet Ihr euch in Acht nehmen: Neben normalen Tornados oder Flutwellen könnten auch weitere Ereignisse Teile Eurer Stadt komplett zerstören. Ob es erneut Alien-Angriffe oder einen riesigen Roboter geben wird, wollte Maxis bisher noch nicht verraten.

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