PlayNation Artikel ShootMania Storm

ShootMania Storm - Vorschau: Was lange währt, wird endlich gut?

Von Niklas Nosber - Vorschau vom 05.03.2012 - 11:10 Uhr
ShootMania Storm Screenshot

Der Editor als Herzstück

Wie aus TrackMania bekannt, wird auch die FPS-Umsetzung einen eindrucksvollen Karteneditor besitzen. Nach dem bekannten Bausteinprinzip sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt. In einer Live-Demo wurde bereits deutlich, dass der Editor eine riesige Auswahl an platzierbaren Elementen besitzen wird. Die einzelnen Blöcke entsprechen dabei den reellen Maßen von 8x8x2 Metern und dürfen gewohnt frei bewegt werden. Außerdem dürfen die Kartenbastler die Tageszeiten und das Wetter festlegen. Ob bei klarer Sonne am Mittag oder im abendlichen Sandsturm, die Wahl liegt beim Spieler selbst. Neben dem Karteneditor bietet euch ShootMania auch ein nettes Werkzeug für Entwickler. Dank des machtvollen ManiaScript sind viele Erweiterungen denkbar. Entwickler dürfen sich an neue Spielmodi wagen, Bots erstellen und in Echtzeit Änderungen vornehmen.

Im Westen nichts Neues?

Die Spielmodi von ShootMania bieten wenig Abwechslung zu gängigen Modi anderer FPS-Größen. Egal ob „Capture the Flag“ oder „Eins-gegen-Eins“, vom Prinzip her bleiben es bekannte und funktionierende Partien. Interessant ist jedoch die Variante des Duells, in dem beide Spieler am selben Punkt der Karte starten und das ohne Munition. Hier muss der Spieler schnell an Munition gelangen, darf nicht in den Abgrund stürzen und muss den Kontrahenten als erstes besiegen. Das verspricht Spannung und Nervenkitzel pur und klingt vielversprechend. Dabei bleibt es bisher jedoch, auch der Kampf „Acht-gegen-Acht“ bietet leider keine innovativen Neuerungen.

Ausblick

Auf den ersten Blick wirkt ShootMania veraltet und bietet wenige Neuheiten. Die Tatsache jedoch, dass Kampieren durch Punkteverlust unmöglich wird und das Spiel bis dato den Eindruck erweckt, es würde ungemein schnelle Reaktion erfordern, klingt interessant, hat dies doch schon bei Quake hervorragend funktioniert. Bisher sieht es so aus, als würde Nadeo den Fokus auf bekannte Stärken legen. Und diese liegen deutlich bei dem sehr mächtigen Editor, welcher so manche interessante Karte hervorbringen wird. Nicht umsonst betont der Entwickler selbst, dass Karten nur 15 Minuten gespielt werden sollen, danach nie wieder. Bisher klingt dies wieder nach Höhenflug oder tiefem Fall, der ganz stark von einer aktiven und guten Community abhängig sein wird. Da bisher jedoch noch keine Alpha-Version erschienen ist, lässt sich leider noch zu wenig urteilen.

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