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- Special: Volles Rohr in die drei neuen Dungeons!

Von Christian Liebert - Special vom 16.12.2011 - 13:05 Uhr
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Obwohl die Mannen von Blizzard die nächste Erweiterung bereits angekündigt haben und sich alle Augen nun auf Mists of Pandaria richten, gibt es immer noch Updates für die vom Kataklysmus geplagte Welt von World of Warcraft. Mit dem Patch 4.3 erreichten uns neben vielen, netten Features auch drei neue Abenteuer für Fünf-Spieler-Gruppen: Die Stunde des Zwielichts! Als kleiner Vorgeschmack auf die neuen Raid-Instanzen sind diese Dungeons gerade für Gelegenheitsspieler geeignet, um wieder etwas mehr Schwung in ihren WoW-Alltag zu bringen und natürlich auch ein paar nette Gegenstände abzustauben. Natürlich habe ich mich für euch in das Getümmel gewagt und mir die neuen Instanzen mal von Innen angesehen.

Aller Anfang ist das Level-Cap!

Wie immer beginnen meine ersten Gehversuche in neuen Instanzen mit dem hoffnungsvollen Blick auf meine Ausrüstung und der Frage: Wird es reichen, um hinein zu dürfen? Früher musste man hier noch abschätzen, ob die angelegten Teile wirklich gut genug waren. Heute stellt man dies einfach anhand eines Wertes fest: dem Item-Level! Ein durchschnittliches Level von 353 Punkten ist nötig, damit man Die Stunde des Zwielichts im Dungeon-Browser auswählen kann. Da ich aber vorher schon ordentlich in den beiden Troll-Instanzen unterwegs war, hatte ich damit keine Probleme. Equip passt!

Immerhin sichert Blizzard so ab, dass die Spieler vorher schon ein paar Tage auf der maximalen Spielstufe verbracht haben, bevor sie bei neuen Inhalte mitmachen dürfen. Der beständige Nachschub an Fünf-Spieler-Dungeons macht das Leben für einen Raid-faulen Helden wie mich zudem schon sehr angenehm. So komme ich wenigstens in den Genuss, mal etwas Neues zu erleben.

Die Endzeit naht!

Der erste der drei neuen Dungeons führt mich direkt in die Zukunft. In eine Zeit, die ich so hoffentlich nie erleben werde. Todesschwinge ist der Kataklysmus geglückt und nun ist die Welt zerstört! Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich die Geschichte richtig verstanden habe, aber es geht wohl darum, dass eine Anomalie verhindert, dass wir in der Vergangenheit die Drachenseele bergen können. Da dies aber elementar für den großen Kampf gegen Todesschwinge ist, will Nozdormu, der Hüter der Zeit, dies verhindern. Also schickt er meine Gruppe und mich zurück in die Zukunft! Hier gilt es den bösen Murozond, so heißt die Anomalie nämlich, zu besiegen.

Dafür müssen wir es aber erst mit einigen Echos aus der Gegenwart aufnehmen. Vier namhafte Figuren der Warcraft-Geschichte finden sich, korrumpiert durch diverse Ereignisse, in diesem Dungeon wieder. Allerdings müssen wir nur zwei davon aus dem Ring boxen, um zum finalen Schlag gegen Murozond auszuholen. Gegen welche beiden Berühmtheiten man antritt, wird per Zufall bestimmt. Für den Erfolg ist aber ein Sieg über alle nötig!
Der Schwierigkeitsgrad ist leider sehr niedrig. Beim Echo von Baine kann man sogar die Trash-Mobs am Anfang völlig ignorieren. Lediglich der Kampf gegen Murozond selbst, bei dem man mehrmals die Zeit zurück drehen muss, gestaltet sich etwas schwieriger. Wobei geübte Spieler auch hier keine Probleme haben werden.

Leider zieht sich dieser Zustand durch alle drei Instanzen. So richtig schwer sind die nicht! Waren die Troll-Instanzen teilweise noch recht knackig, kann man hier einfach durchrennen und "immer feste druff" geben.
Optisch ist die Endzeit auch nicht so spannend. Für die jeweiligen Echos kommt man in ein bestimmtes Gebiet, welches man aber so schon aus alten Instanzen kennt. Der einzige, richtige, Hingucker ist der tote Todesschwinge, aufgespießt auf dem Wyrmruh-Tempel.

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