PlayNation Artikel World of Warcraft: Cataclysm

World of Warcraft: Cataclysm - Was kommt nach 4.3?

Von Redaktion PlayNation - Special vom 05.10.2011 - 19:29 Uhr
World of Warcraft: Cataclysm Screenshot

World of Warcraft ist schon ein besonderes Online-Rollenspiel. Auch wenn sich nicht jeder mit dem Spiel identifizieren kann, so hat es der Erfolgstitel über die Jahre immer wieder geschafft, sich als Genre-Häuptling ständig neu zu beweisen. Viele verschiedene MMORPGs haben versucht seinen Platz einzunehmen, bisher allerdings mit mäßigem Erfolg. Wird das immer so bleiben? Sicherlich nicht! Zumindest hoffen wir das. Bisher lebte das Spiel von seiner einzigartigen Geschichte, welche die Ereignisse aus den erfolgreichen Warcraft  Spielen und Romanen weitererzählt. Doch auch diese epische Erzählung wird irgendwann mal ihr Ende finden. Dies könnte sogar schneller passieren als man denkt. Schon mit dem nächsten Patch wird der Kampf gegen Todesschwinge eingeläutet und somit der Endzeit-Content in das Spiel implementiert. Damit wäre die reguläre Warcraft-Geschichte erzählt. Gibt es danach noch Hoffnung auf guten Content? Unser Redakteur und World of Warcraft-Experte Christian „Hijuga" Liebert hat sich mit dieser Frage auseinander gesetzt.

Die vierte Generation!

Kommen euch diese Worte irgendwie bekannt vor: „Ja, also früher war das ja ganz anders und wir hatten es viel schwerer als ihr heute!"? So, oder so ähnlich, kommentieren alteingesessene Spieler gerne in Diskussionsrunden rund um das Online-Rollenspiel World of Warcraft. Und damit haben sie Recht. Kaum ein anderes MMORPG hat sich im Lauf seiner Geschichte so oft verändert wie Blizzards Wunderkind. Mittlerweile kann man die Spielerschaft in vier Generationen einteilen. Jede dieser Generationen hat eine eigene Form des Spiels erlebt.

Dabei hat sich vieles heute zum Positiven geändert, aber mindestens genauso viel blieb auf der Strecke. Beschwerte man sich früher noch über zu lange und anstrengende Instanzen, so war gerade der niedrige Schwierigkeitsgrad in der „Warth of the Lich-King" Erweiterung ein Grund für viele Beschwerden und harte Kritiken. Paradox oder? Auch das PvP-System hat so viele Überarbeitungen erfahren, dass man alleine mit der Aufführung dieser locker ein paar Seiten füllen könnte.

http://images.playmassive.de/gallery,19f1ed2d,52109/0,0/world-of-warcraft-cataclysm/ss1_hires.jpgDie Grafik von World of Warcraft wird ihr Gesicht wohl nicht mehr verändern - Stillstand im Content-Bereich muss es deshalb aber nicht geben.

Blizzard bleibt am Zahn der Zeit und versucht sein Spiel immer an die aktuellen Bedürfnisse der Spieler anzupassen. Dabei zählt nicht, wer in den offiziellen Foren am lautesten brüllt, sondern der durchschnittliche Zocker selbst. Problem an der Sache: Die Kost hat immer den selben Grundgeschmack. Wie eine Suppe, die man jeden Tag wieder serviert bekommt. Trotz aller Bemühungen seitens der Entwickler laugt sich der Content immer weiter aus. Viel zu kurz ist die Euphorie bei neuen Inhalts-Erweiterungen. Der Spielalltag stellt sich einfach zu schnell ein.

World of Warcraft ist mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem es nicht mehr voran geht. Das belegen auch die immer weiter sinkenden Abonnenten-Zahlen. Allerdings muss man mit dazu erwähnen, dass der MMO-Opa schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Die Tatsache, dass Azeroth von mehreren Millionen Spielern bewohnt wird, repräsentiert die Glanzleistung, die dieses Spiel vollbracht hat.

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