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RIFT - Die schönsten Architekturen: Teil 1: RIFT

Von Redaktion - Special vom 27.09.2011 - 09:12 Uhr
RIFT Screenshot

Auf der Suche nach dem persönlichen Favoriten unter all den MMORPGs neigen Spieler dazu, den Spaßfaktor eines Titels an der Fülle der Features zu messen. Ein durchaus gängiges Ritual. Doch steigt man im Anschluss tatsächlich in die virtuelle Welt ein, so spielen weitere Faktoren urplötzlich eine ebenso wichtige Rolle. Fehlt es der Umgebung, in der man sich bewegt, nämlich an Atmosphäre und Vielfalt, kann auch die vorab aufgebaute Begeisterung nicht mehr garantieren, dass man sich in einem MMORPG heimisch fühlt. Ein Rollenspiel ist auf seinen eigenen Charme angewiesen und hierfür sorgen kreative und durchdachte Settings, wie sie etwa in Städten und deren Architekturen zur Geltung kommen. In unserer neuen Reihe stellen wir euch daher einige besonders gelungene Kreationen vor, die mit atmosphärischen Highlights den Abenteurer zum Staunen bringen. Thomas Wallus macht den Anfang mit der Spielwelt von RIFT.   

Dämmerscheid

http://images.playmassive.de/gallery,b97fcd6b,96395/0,0/rift/D%C3%A4mmerscheid.jpgDer Dämmerwald erwartet Anwärter der Wächter als zweite Zone ihrer Reise. Dort findet sich auch die düstere Stadt Dämmerscheid.

Dämmerscheid ist mindestens ebenso düster wie der die Stadt umringende Dämmerwald selbst. Aus der Ferne her zwischen den riesigen und tristen Bäumen nur schwer zu erblicken, fallen beim näheren Herantreten an diese Siedlung immer mehr die hell aufleuchtenden und doch winzigen Fenster in der schaurigen Atmosphäre ins Auge. Die Architektur selbst ist schwer zu beschreiben und mindestens ebenso einzigartig als auch charmant.

Denn an sich besteht Dämmerscheid weder aus besonders hohen, noch aus besonders langen oder breiten Hütten. Kleinere Häuser, auf die Fläche der Stadt verteilt, beeindrucken viel mehr durch ihre Dächer. Diese sind  nämlich oftmals genau so hoch wie die eigentlichen Wände selbst und machen dank ihrer unkonventionellen, geschwungenen Art optisch einiges her. Holzbalken scheinen die Dächer etwas über die Breite der Hausmauer überstehen zu lassen, wodurch die Form der Bauten fast schon ein wenig pilzförmig wirkt. Tatsächlich ist Dämmerscheid aber noch etwas vielseitiger. Die gepflasterten Gassen sind überaus schmal und winden sich zwischen den Gebäuden, die teilweise trotz der düsteren Atmosphäre über Terrassen verfügen, umher. Eine lange Hängebrücke garantiert den hürdenlosen Eintritt in die teilweise am Hang gelegene Stadt. Ein wahres Meisterwerk ist aber das Haus des Bürgermeisters. Dieses liegt in der Krone eines riesigen Baumes und ist nur über einen den Stamm umkreisenden Holzzulauf zu erreichen. Von der obigen Plattform aus genießen Reisende einen einzigartigen Ausblick.

http://images.playmassive.de/gallery,4611c54c,96389/0,0/rift/D%C3%A4mmerscheid-2.jpgDer Wohnraum der Bewohner Dämmerscheids ist knapp bemessen und durch Holzdecken begrenzt. Für die düstere Atmosphäre sorgen Kerzenleuchter und Laternen.

Viel zu erblicken gibt es im Inneren der Hütten dafür nicht. In den kleinen Räumen, in denen nur wenige Bewohner anzutreffen sind, ist das nötigste an Einrichtung vorhanden. Je nach Besitzer und dessen Tätigkeit, findet man hier verschiedenes Mobiliar. Standardgemäß erblickt man unterhalb der eingezogenen Holzdecken aber auf jeden Fall einige Laternen und Kerzen, die die Dunkelheit mittels ihres spärlichen Lichts erhellen.

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