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Allgemein - Die MMO-Community und Ihre Geschichte

Von Redaktion PlayNation - Special vom 31.03.2010 - 17:45 Uhr
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Aus Onlinespielen entstandene Communities sind im Prinzip so alt wie das Internet. Schon in den ersten MMORPG's wurde in Foren über ähnliche Dinge diskutiert und gestritten, wie es heute der Fall ist. Dennoch berichten alte Hasen, dass der Ton inzwischen rauer geworden ist. Ist das tatsächlich der Fall? Wie ist eigentlich die rechtliche Lage bei Beleidigungen? Gibt oder gab es Spiele, die berühmt waren für ihre Community im negativen, wie im positiven Sinne? Wir wühlen mal ein wenig in der Vergangenheit und schauen auch auf brisante Beispiele der heutigen Zeit. Mal sehen was sich da für (Ab)gründe auftun.

Die Anfänge

In den ersten Onlinespielen wie Meridian 59 (1996) oder Ultima Online (1997) waren die Communities noch extrem klein und überschaubar. Dementsprechend war aber auch der Umgangston wesentlich moderater als heute. Das lag aber allem voran am eher erwachsenen Klientel. Nur wenige Auserwählte waren damals überhaupt in der Lage, die damals noch extrem teuren Internetgebühren zu bezahlen. An Flatrates war noch gar nicht zu denken.

Mit Erscheinen von Everquest (1999) schnellten die Abonnentenzahlen nach oben und die ersten Internetflatrates leiteten fast zeitgleich die neue Freiheit der Onlinegemeinde ein.

Natürlich liefen die ersten MMORPGs alles andere als stabil. Die ersten Spieler waren oftmals genervt von Lags und Totalausfällen der Server. Dies hat sich bis heute, wie ihr wisst, nicht unbedingt groß geändert. Im Jahr 1998 reichte deshalb sogar schon einmal ein Teil der Community Ultima Onlines eine Sammelklage gegen den Entwickler Origin ein. Die Begründung lautete, dass man das Spiel nicht rund um die Uhr in Echtzeit spielen könne, so wie es auf der Verpackung von Ultima Online damals angepriesen wurde. Letztendlich führte der Prozess nicht zum Erfolg. Der Richter wies die Klage mit der Begründung ab, dass keine generelle Schädigung aller Spieler erkennbar sei. Nach Auffassung des Gerichtes waren lediglich Einzelpersonen betroffen. Dennoch änderte der Mutterkonzern Electronic Arts nach Abschluss des Prozesses die Beschriftung der Etiketten und beschaffte ausreichend Server, so dass sich die Gemüter aller Beteiligten wieder beruhigten.

Die Gegenwart


Selbstverständlich wurde weiterhin in den Foren über Klassen, Rassen und Ungerechtigkeiten gerungen und gestritten und der Traum vom einen, großen MMORPG wurde auch damals schon geträumt. Für viele Spieler wurde dieser Traum 2004 wahr.

 

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