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Allgemein - Special: Wohin geht das Genre?

Von Redaktion - Special vom 05.10.2007 - 13:55 Uhr
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Über World of Warcraft Klone, echte Blockbuster, virtuelle Zweitwelten und Low-Budget Visionen...

MMORPGs sind in aller Munde! Es gibt nur noch wenige Zocker, denen der Begriff nichts sagt. Kein Wunder, in den letzten Jahren wurden diverse Onlinetitel angekündigt und so gut wie jeder Entwickler will was vom großen Kuchen abhaben. Oftmals mit nicht ganz so innovativen Spielen, reinen Hack and Slay Orgien oder unfertigen Beta-Versionen, die dem virtuellen Helden als kostenpflichtiges Spiel angedreht werden. Doch wohin geht der Trend?

World of Warcraft 10!

Wenn wir uns die Spielerzahlen in den westlichen Staaten anschauen, liegt World of Warcraft, gefolgt von Guild Wars, ganz weit vorne. Warum? WoW war im Vergleich zu vielen anderen Spielen zur Veröffentlichung so gut wie fertig, schnell zugänglich und hat größtenteils bekannte Features optimiert. Ferner wurde der Titel von Blizzard produziert, die ja angeblich nur „Ultra-Spiele" veröffentlichen.

Das Konzept ging bislang auch immer auf, doch ist der erfolgreiche Titel wirklich das Maß aller Dinge? Wohl nicht! Es beschweren sich massig Gamer über fehlende Dynamik, kaum Möglichkeiten die Welt zu verändern und ein oftmals sehr träges Endgame, das nicht mehr als die Item-Jagd bietet. 

Dennoch orientieren sich die meisten großen Entwickler am Genreprimus. Dem lizenzschweren Herr der Ringe Online wird beispielsweise vorgeworfen, das Interface und viele weitere Features übernommen zu haben. Bei Warhammer Online geht man noch einen Schritt weiter: Die Grafik ähnelt der World of Warcraft wie die Faust aufs Auge. Und auch die Spielfeatures seien ein Mix aus Dark Age of Camelot und Blizzards erfolgreichem Titel. Ganz Unrecht haben die Kritiker nicht, aber wie wir an den über 400.000 Betaregistrierungen sehen können, scheint das WoW/Daoc Konzept mit dem Engame-Fokus auf Player vs. Player Optionen aufzugehen. Und überhaupt, hat nicht Blizzard ebenfalls bekannte Funktionen übernommen und diese angepasst? Zumal das Warhammer Universum schon wesentlich älter ist. Wo bleiben also die ganzen neuen Ideen?

Asia-Power

In Asien hingegen hat sich ein weiterer Trend breitgemacht, der langsam auch bei uns Einzug findet. Die Rede ist von den oft kritisierten „Asia-Grindern", die größtenteils kostenlos bzw. per Item-Shop angeboten werden. Über diese Plattformen könnt ihr bessere Spielgegenstände für reales Geld kaufen. Das Item-Modell ist hauptsächlich den vielen Farmern zu verdanken, die durchgehend Bots (der Computer steuern den Charakter von alleine) durch die virtuelle Welt jagen und ihre gesammelten Güter bei Auktionsplattformen wie eBay verkaufen. Scheinbar haben die ganzen Item- und Goldverkäufe in Asien so viel Umsatz gemacht, dass diverse Entwickler auf diesen Zug aufgesprungen sind und den Handel legalisieren. Ein harter Schlag für die Fairness im Spiel.

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