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YouTube - Steuerberaterin reagiert auf Julien Bams Einnahmen

Von Patrik Hasberg - News vom 01.10.2017, 15:38 Uhr
YouTube Screenshot

Eine angehende Steuerberaterin, die bei YouTube einen eigenen Kanal betreibt, ist in einem Reaktionsvideo auf das aktuelle Video von Julien Bam eingegangen und hat eine eigene Einnahmen-Ausgabenrechnung aufgestellt.

Der YouTuber Julien Bam hat vor einigen Tagen innerhalb eines Videos über seine YouTube-Einnahmen gesprochen und zum Teil seine Finanzen offengelegt. Auslöser dafür war, dass sich der YouTuber in der Vergangenheit immer wieder mit Vorwürfen konfrontiert sah, dass er "geldgeil" sei und seine Fans nur finanaziell ausnehmen möchte. In seinem aktuellen Video erklärt Julien Bam, dass er seine Videos aus Spaß produzieren würden, nicht wegen des Geldes.

YouTube YouTube Wie viel verdient ein YouTuber? Julien Bam legt seine Einnahmen offen

Steuerberaterin reagiert auf Julien Bams Einnahmen

Bei rund 30 Millionen Videoaufrufen im Monat verdient Julien Bam auf YouTube rund 21.200 Euro. Abzüglich der Steuern sowie sämtlicher Ausgaben kommt der YouTuber schließlich auf ein monatliches Minus von rund 18.500 Euro. Dieses gleicht er laut eigener Aussage allerdings durch Kooperationen mit Unternehmen aus. Wie viel Geld er dadurch genau verdient, verrät er in seinem Video hingegen nicht.

Bereits kurze Zeit nach der Veröffentlichung von Julien Bams Video äußerten sich zahlreiche Zuschauer und auch YouTuber, da die Rechnung einige gravierende Fehler aufweist und dadurch nur wenig Sinn macht beziehungsweise ein falsches Ergebniss liefert.

Nun hat sich auch die YouTuberin "Pocket Hazel" innerhalb eines Reaktionsvideos zu dem Thema geäußert und eine eigene Rechnung aufgestellt. Ju Hazel arbeitet bereits seit neun Jahren im Steuerbereich und verfügt über ein entsprechendes Studium. In naher Zukunft möchte die Hobby-YouTuberin ihre Steuerberaterprüfung ablegen, um als Steuerberater zugelassen zu werden.

Julien Bams Einnahmen-Ausgabenrechnung

Bereits zu Beginn des Videos fällt ihr auf, dass Julien Bam von seinen YouTube-Einnahmen direkt die Steuern (Steuerspitzensatz 42 Prozent) abzieht, obwohl im Vorfeld sämtliche Betriebsausgaben abgezogen werden müssen. Außerdem werden Steuern nicht monatlich, sondern quartalsweise berechnet und abgezogen. Bei den Einkünften durch Kooperationen zieht Julien Bam noch einmal den Steuerspitzensatz und damit beinahe die Hälfte der Einnahmen ab. Hier kann allerdings nur spekuliert werden, wie viel er durch Placements mit Unternehmen wie beispielshalber Fanta wirklich einnimmt und wie groß der Anteil ist, dem er zudem seinem Team auszahlt.

Schließlich stellt die YouTuberin eine eigene Einnahmen-Ausgabenrechnung auf. Unter anderem könnte das Studio, dass sich in dem Haus von Julien Bam befindet, zusätzlich anteilmäßig abgesetzt werden. Da allerdings unklar ist, wie groß Studio und Haus tatsächlich ausfallen, veranschlägt Ju Hazel zehn Prozent. Es könnten dementsprechend zehn Prozent der Zinsen für das Haus, für die Nebenkosten sowie für den Handyvertrag und das Internet etc. abgezogen werden. 

An Kooperationskosten setzt die YouTuberin geschätzt 10.000 Euro an, die monatlich tatsächlich an Julien Bam gehen. Letztendlich berechnet Hazel die Einkommensteuer auf die Einkünfte und kommt unter dem Strich auf ein kleines Minus von 155 Euro. Allerdings sind in der Rechnung lediglich zehn Prozent durch das Studio abgesetzt worden, möglichweise fällt der prozentuale Anteil weitaus höher aus. Weiterhin werden auch die Einnahmen durch Kooperationen höchstwahrscheinlich deutlich höher ausfallen.

Am Ende kann aber festgehalten werden, dass Julien Bam durch die hohen Ausgaben sicherlich keine Reichtüme anhäufen wird, aber trotzdem sehr gut von YouTube und Placements leben kann.

Die Zukunft von YouTube

Klar ist, dass immer mehr YouTuber auf solche Kooperationen setzen müssen, weil YouTube zahlreiche Videos demonetatrisiert, da die Inhalte vieler YouTuber nicht für alle Werbetreibende geeignet seien. Dadurch verlieren viele Content Creator einen wichtigen Teil ihres Einkommens und müssen sich andere Wege suchen, Geld zu verdienen. Viele wechseln zum Beispiel zu der Streaming-Plattform Twitch, da hier durch Werbung und vor allem durch Spenden deutlich besser Geld verdient werden kann.

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