Von Patrik Hasberg | News vom 30.04.2017 - 14:39 Uhr - Kommentieren
YouTube Screenshot

Das Internet ist schon seit längerem keine rechtsfreie Zone mehr. Besonders größere Streamer haben dies in der jüngsten Vergangenheit des Öfteren erfahren müssen und Post von den Landesmedienanstalten erhalten. Nun stehen auch YouTuber und Social-Media-Video-Produzenten in der Verantwortung Werbung sowie sämtliche Produktplazierungen zu markieren. Schleichwerbung ist in Zukunft eindeutig verboten und zwar europaweit.

Die Wild West-Zeiten sollen in Zukunft bei Video- und Streaming-Seiten wie Twitch oder YouTube der Vergangenheit angehören.

Nachdem einige Streamer bereits Post von den Landesmedienanstalten erhalten haben und eine Sendelizenz benötigen, ist nun auch YouTube an der Reihe. So müssen Channelbetreiber künftig deutlich machen, welche Inhalte gekauft sind und welche nicht - Schleichwerbung ist in Zukunft eindeutig verboten und zwar europaweit.

Die entsprechenden Änderungen am Entwurf der EU-Kommision für eine Neufassung der Mediendienste-Richtlinie wurden vom Kulturausschuss beschlossen. Dadurch sind YouTuber Fernsehsendern gleichgestellt und müsse sämtliche Produktplazierung wie auch Werbung markieren. Es gelten also die selben Werberichtlinien wie für TV-Sender.

YouTuber werden dazu verpflichtet auf sämtliche Produktplatzierungen und Sponsorings explizit hinzuweisen. Bisher haben nur wenige Creator und Social Media-Video-Produzenten klar gekennzeichnet, dass es sich bei bestimmten Videos um Werbung handelt. Durch die neue EU-Richtlinie gibt es jetzt eine allgemeingültige Regel.

"Videos, die massenhaft Produktplatzierungen enthalten und deren Ersteller damit viel Geld verdienen, sollen nicht so tun, als würden sie ein objektives Bildungsangebot machen", heißt es von der Europaabgeordneten Petra Kammerevert. Weiterhin möchte der Medienausschuss des EU-Parlaments Web-Film-Anbietern verbieten, Reklame für Zigaretten und Alkohol zu verbreiten.

Auch Netflix, Amazon Prime und Co. in der Pflicht

Betroffen ist allerdings nicht nur YouTuber und Social-Media-Video-Produzenten, auch Streaming-Seiten wie beispielsweise Netflix und Amazon Prime stehen nun in der Verantwortung mindestens 30 Prozent europäische Produktionen anbieten zu müssen: 

"Es kann nicht sein, dass sich Microsoft, Apple oder Netflix künftig aus der Verantwortung für das Kulturgut Film stehlen. Es ist nur gerecht, dass derjenige, der mit der Verbreitung von Kulturgütern an europäische Zuschauer Geld verdient, auch für den Fortbestand dieses Kulturgutes hier in Europa mitverantwortlich ist", so Kammerevert.

Seitenauswahl

Artikel zu YouTube
YouTube - ApoRed behauptet Gerichtstermin nicht geschwänzt zu haben In seinem neuesten Video behauptet der YouTuber ApoRed, dass er den Prozess nicht geschwänzt, sondern lediglich entschuldigt gefehlt habe. In Untersuchungshaft befindet sich der Hamburger ...
Artikel zu YouTube
YouTube - PewDiePie äußert sich zu Rassismusvorwürfen Der YouTuber PewDiePie veröffentlichte jetzt ein Video, in dem er auf den Vorfall von rassistischen Äußerungen während seines Livestreams eingeht. Er bereue das Vergehen sehr und sei von ...
News zu Game of Thrones

Game of Thrones - Warum sich Kit Harington auf das Ende der Serie freut

21.10.

Cosplay - YouTuber stürmt als Pikachu verkleidet das Weiße Haus

21.10.

Steam - Steam Link im Bundle-Superangebot nur noch heute!

20.10.

Steam - Termin für Halloween Sale, Herbst Sale und Winter Sale geleakt

20.10.

Amazon - Großer Gaming-Sale mit vielen Rabatten

20.10.

Mario Kart 8 Deluxe - Update 1.3.0 erschienen, Patchnotes

Weitere News anzeigen

Nichts verpassen!

Auf unserer Facebook-Seite warten über 120.000 Gamer auf dich! Werde ein Teil der Community und verpasse keine News, spannende Artikel, neue Videos, Infos und mehr. Jetzt folgen und vorbei schauen!

TOP GAMES

  • PUBG Survival 4/5
  • Call of Duty WW2 Shooter 3/5
  • Friday the 13th: The Game Survival-Horror 4/5