Von Julia Rother | News vom 20.07.2017 - 12:54 Uhr - Kommentieren
YouTube Screenshot

In seinem neuesten Video macht Leon Machère Hamburg mit Blaulicht und Megafon unsicher, führt Personenkontrollen durch und bringt verschiedene Passanten unter anderem dazu, sich auszuziehen. Ein Ermittlungsverfahren wurde mittlerweile eingeleitet.

Pranks sind auf YouTube noch immer außerordentlich beliebt und beglücken die Verantwortlichen mit einer Menge Klicks und Werbeeinnahmen. Das Angebot auf dem Markt ist groß, die Konkurrenz schläft nicht, neuer Content muss also her, um sich von allen anderen abzuheben. Dabei überschreitet manch einer auch mal die Grenzen des guten Geschmacks oder geht einen Schritt weiter und gerät dabei in Konflikt mit dem Gesetz. So nun auch Leon Machère.

In seinem neuesten Video „POLIZEI-SIRENEN PRANK !!!“ lässt sich der YouTuber, der eigentlich Rustem Ramaj heißt, durch Hamburg fahren – samt unübersehbarem Blaulicht. Mit einem Megafon spricht er Passanten an, führt Personenkontrollen durch und bringt sie unter anderem dazu, sich zu entkleiden.

Erfüllt dies schon die Kriterien einer Straftat, in diesem Fall der Amtsanmaßung? Das soll jetzt ein Ermittlungsverfahren klären, so ein Polizeisprecher. Sollte das Ganze vor Gericht enden, steht die Möglichkeit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren im Raum.

Nicht die erste Strafanzeige

Es ist nicht das erste Mal, dass Machère in Schwierigkeiten steckt. Nach Angaben der Hamburger Staatsanwaltschaft läuft derzeit noch ein weiteres Verfahren gegen den 25-Jährigen. Dabei geht es um einen ähnlichen Fall, hatte der YouTuber doch in einem anderen Video eine Festnahme-Situation insziniert. Deswegen laufe derzeit ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen Paragraph 132a StGB, also dem Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft.

Doch das war noch nicht alles, denn Machère erhielt in der Vergangenheit bereits Anzeigen wegen Beleidigung und auch dass er sich über Nacht bei Ikea, McDonald's und im Cinemaxx einschließen ließ, blieb nicht ohne entsprechende Konsequenzen.

Ein Statement von Machère steht bisher noch aus. Unter dem aktuellen Video hagelt es dafür Kritik von den Zuschauern und das Verhältnis zwischen Likes und Dislikes ist fast 1:1. Damit ihr euch euer eigenes Bild machen könnt, haben wir euch den entsprechenden Clip unterhalb dieser Meldung eingebunden.

via: Welt

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