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Steam - Valves Spieleplattform hat ein Problem

Von Patrik Hasberg - News vom 23.02.2018, 12:48 Uhr
Steam Screenshot

Auf Steam finden sich immer mehr Spiele und für Nutzer ist die Suche nach neuen Games und Spieleperlen zunehmend schwieriger geworden. Die Webseite „Steam 250“ soll nun Abhilfe schaffen und mit einem eigenen Algorithmus die besten Spiele auf Steam vorschlagen.

Vales Vertriebsplattform Steam ist im September 2003 für Windows erschienen und später auch für Mac OS, Linux sowie Mobilgeräte. Doch Steam hat mittlerweile ein großes Problem, das offenbar nicht so einfach in den Griff zu bekommen ist: Das vorhandene Angebot an Spielen ist riesengroß und unübersichtlich. Zwar versuchte Valve bereits das Problem zu lösen und verbesserte die Algorithmen, trotzdem haben viele Spieler nicht das Gefühl, dass ihnen die Plattform dabei hilft, wahre Spieleperlen zu finden.

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Steam 250 soll Abhilfe schaffen

Genau aus diesem Grund gibt es nun die Webseite namens „Steam 250“, deren Ziel es ist, ganz einfach und ohne große Mühe die besten Spiele auf Steam zu finden. Die Seite verfügt über eine Vielzahl an Listen, von den 250 besten Spielen bis hin zu versteckten Spieleperlen. Verantwortlich für die Webseite ist „Bilge“, der „Steam 250“ erstellt hat, als ihm die Spiele ausgingen. Er erkannte, dass sich Steam auf Spiele konzentriert, die sich gut verkaufen oder viel Aufmerksamkeit erhalten. Um auf Steam versteckte "Juwelen" zu finden, muss man als Nutzer sehr viel Zeit in die Suche investieren.

"Steam neigt dazu, sich auf Verkaufszahlen zu konzentrieren, um Spiele zu fördern", erklärte Bilge in einer E-Mail an Kotaku. "Vergleicht man den Jahresumsatz mit dem Rating, so zeigt sich, dass es große Unterschiede zwischen den Spielen gibt, die die Leute kaufen möchten und denen, die sie empfehlen möchten." Dadurch liefert Steam ein eher unvollständiges Bild der Spielelandschaft und es werden oft Titel übersehen, die vielen Spielern gefallen.

Eigener Steam-Algorithmus

Aus diesem Grund entschied sich Bilge für Steam 250 einen eigenen Steam-Algorithmus zu programmieren. Dieser basiert auf einer Auswahl an Nutzerbewertungen, insbesondere auf der Anzahl der Bewertungen, die ein bestimmtes Spiel auf Steam erhalten hat und auf den Prozentsatz der Games, die positiv bewertet werden. Laut Bilge dauerte es eine ganze Zeit, bis ein geeigneter Algorithmus gefunden wurde.

"Während der frühen Entwicklung von „Steam 250“ haben wir sieben verschiedene Algorithmen getestet, jeder von ihnen mit eigenen Verhaltensmerkmalen." Dadurch landen Spiele, die neu sind und bei denen 100 Prozent der wenigen Bewertungen positiv ausfallen, nicht direkt an der Spitze. Einige Listen verweisen beispielshalber auf Spiele mit einer relativ hohen Anzahl an positiven Bewertungen trotz geringer Spielerzahlen.

Momentan gibt es aber noch einige Probleme, die Bilge in Zukunft beheben möchte. Dafür ist Steam 250 aber vor allem auf das Feedback der Community angewiesen.

Neuer Rekord: Noch nie waren so viele Spieler bei Steam gleichzeitig online

Die Vertriebsplattform Steam hat einen neuen Rekord geknackt. Noch nie waren so viele Spieler gleichzeitig online wie heute. Mehr als 18,5 Millionen Nutzer waren zur selben Zeit aktiv, ein großer Teil spielte PUBG. Alle Infos: 

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