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Star Wars - Roman enthüllt trauriges Schicksal von Jar Jar Binks

Von Lucas Grunwitz - News vom 17.02.2017, 10:58 Uhr
Star Wars Screenshot

Von allen geächtet, von vielen gehasst: Die Figur Jar Jar Binks verschwand irgendwann von der Bildfläche und bot sich als Grundlage für allerlei Theorien an – nun enthüllt ein neuer Roman das traurige Schicksal.

Viele Fans sind sich einig: Die in Star Wars Episode I eingeführte Figur Jar Jar Binks zog das Franchise ins Lächerliche und wäre im Optimalfall gar nicht erst erfunden worden. Manche Fans gingen sogar soweit und behaupteten, dass die Figur nur als Marketing-Zweck erfunden wurde, damit mehr Kinder auf den Hypetrain von Star Wars mitaufspringen. Möglicherweise war genau diese negative Einstellung unter anderem der Grund, dass der Charakter in den nachfolgenden Teilen deutlich weniger Screen-Time für sich verbuchen konnte.

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Kurz aber von großer Relevanz war der Auftritt von Jar Jar in Episode II: Der Angriff der Klonkrieger, in welchem er vor dem gesamten Senat vorgeschlagen hatte Kanzler Palpatine Notstandsvollmacht zu verleihen, was bekanntermaßen darin resultierte, dass sich der Oberbösewicht eine gewaltige Klonkriegerarmee aufbauen konnte. Die wenigsten Bewohner der Galaxis wissen jedoch, dass der Gungan eben von besagtem Kazler Palpatine beeinflusst wurde, damit er diesen Vorschlag vor dem Senat bringt – im Endeffekt konnte Jar Jar Binks also nichts gegen sein Schicksal tun.

Gehasst vom Volk (und vom Universum)

Nach seinem fatalen Auftritt vor dem Senat wurden Informationen über ihn immer rarer – die meisten Auftritte feierte Jar Jar Binks danach noch in der animierten Serie Clone Wars, die zwischen Episode II und III angesiedelt ist. Manche Fans stellten basierend auf der Tatsache, dass der Verbleib des Gungan darüber hinaus unbekannt ist, sogar die waghalsige Theorie auf, dass es sich bei Oberbösewicht Snoke aus Episode VII: Das Erwachen der Macht um Jar Jar handelt.

Nun klärt aber der bald erscheinende Roman aus der Aftermath-Trilogie auf: Das Buch mit dem Titel Star Wars Aftermath: Empire’s End bildet das Ende der genannten Trilogie und spielt zwischen Episode VI und VII. Wichtig dabei ist zu erwähnen, dass die besagte Veröffentlichung im offiziellen Kanon anerkannt wird und somit Teil der offiziellen Geschichte ist.

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Unter anderem wird aufgeklärt, dass der von der Galaxie geächtete Jar Jar Binks zu seinem Heimatplaneten Naboo zurückgekehrt ist, um sich als Straßenkünstler durchzuschlagen – genauer gesagt als eine Art Straßenclown, der versucht Kindern noch irgendwie ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, während ihn die Erwachsenen meiden und verspotten. Das Volk von Naboo will den Verrat des Gungan nicht vergessen, was Jar Jar Binks in einem teils deprimierenden Zustand zurücklässt.

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