Von Dustin Martin | News vom 13.11.2017 - 12:23 Uhr - Kommentieren
Star Wars: Battlefront 2 Screenshot

Star Wars: Battlefront 2 erscheint am Freitag für PC, PS4 und Xbox One. Über Origin Access kann der Shooter von DICE jedoch heute schon angespielt werden - die Fans sind aber nicht begeistert. EA stellt sich wegen Darth Vader einem Shitstorm entgegen.

Vorbestellung storniert und den EA-Support kontaktiert, um das Geld wiederzubekommen - das ist die Konsequenz eines Spielers, der es ganz und gar nicht fair findet, dass Darth Vader in Star Wars: Battlefront 2 erst freigeschaltet werden muss, um ihn spielen zu können.

Spieler gegen EA: Star Wars Battlefront 2 und die In-Game-Käufe

Aus dieser einen Nachricht im Forum zu Star Wars: Battlefront 2 auf Reddit entwickelte sich die Diskussion um Mikrotransaktionen im Spiel - zum zweiten Mal. Pay to win ist zum Teil gar kein Thema mehr, sondern viel mehr das Freispielen von Charakteren. Dazu gehört auch der dunkle Lord Darth Vader. Mit In-Game-Käufen können die Helden, wenn auch über Umwegen durch Lootboxen, aktiviert werden.

EA reagierte auf die Kritik und schrieb, dass es das Feedback aufnehmen werde, aber derzeit keine Änderungen mehr geplant seien. Das gefällt der Community gar nicht: Über 136.000 Nutzer verpassten dem Kommentar zum Zeitpunkt der Veröffenlichung dieser News eine schlechte Bewertung. Damit könnte es der negativste Kommentar auf Reddit aller Zeiten sein.

Todesdrohungen im Shitstorm

Die Schattenseiten eines solchen Shitstorms bekamen vor allem die Entwickler von DICE und die Mitarbeiter von EA zu spüren. Auf Twitter berichtet ein Community Manager, er habe an dem Tag ungefähr fünf Todesdrohungen erhalten. "Das ist der Preis, den man anscheinend bezahlt, wenn man bei diesem ekelhaften Publisher arbeitet", kommentiert das ein Nutzer. Eine konstruktive Diskussion scheint so unmöglich.

Wie sich Star Wars: Battlefront 2 entwickeln wird und ob DICE und EA auf die harsche Kritik reagieren werden, ist unklar. Laut unseren Informationen wird derzeit abgewogen, inwieweit die Spiel-Mechaniken geändert werden könnten. Das Bizarre: Electronic Arts wollte durch die Mikrotransaktionen die Kosten für den Postsupport des Spiels finanzieren, sprich: kostenlose Erweiterungen und DLCs für alle Spieler.

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