News vom 06.01.2017 - 11:13 Uhr - Kommentieren (0)
Spielekultur Screenshot

Die Geschichte eines Shooters wird vor allem von einem bestimmt: dem Gegner. Gegen welche Feinde wir in den letzten Jahren in den erfolgreichen Shootern antreten mussten, zeigt nun eine neue Studie der University of Oxford. Ganz vorne mit dabei: Menschen, Russen und Aliens.

In einer neuen Studie von Forschern der University of Oxford wurden die Feinde in Shooter-Spielen untersucht und nach Häufigkeit sowie Kategorie eingeordnet. Das Ergebnis: Am häufigsten schießen wir in Shootern der letzten Jahre auf Menschen, Russen, Aliens und Terroristen aus dem mittleren Osten.

Feinde in Shootern nach Häufigkeit und Klischee

Durchgeführt wurde die Studie von Brandon Valeriano und Philip Habel. Sie schauten sich alle Shooter an, die für PC und Konsole erschienen sind, sich über 1,5 Millionen Mal verkauften und als grundlegendes Genre einen Shooter darstellten. Als Release-Zeitraum nahmen sie 2001, mit Halo: Combat Evolved, bis 2013, mit Battlefield 4.

Die Liste der häufigsten Feinde sieht sehr interessant aus. Aus insgesamt 57 untersuchten Shootern waren diese Gegner am meisten vertreten:

  • 13 Mal Menschen
  • 12 Mal Russen
  • 11 Mal Aliens
  • 6 Mal Terroristen aus dem Mittleren Osten
  • 5 Mal Terroristen aus Lateinamerika
  • 4 Mal Monster
  • 4 Mal Gegner des Zweiten Weltkrieges
  • 2 Mal andere

Neue Shooter wie Battlefield 1 nicht untersucht

Nicht mit dabei sind neuere Games wie Battlefield 1, Titanfall 2, Overwatch oder Call of Duty: Infinite Warfare. Ihre Veröffentlichungs-Termine liegen allesamt nach 2013 und wurden daher in der Studie nicht mehr beachtet.

Die Forscher wollen als Nächstes untersuchen, ob häufiges Auftreten von stereotypischen Feinden wie Russen oder Aliens eine Auswirkung auf das menschliche Denken haben. Sie wollen herausfinden, ob Shooter mitunter das Beurteilen von politischen oder wissenschaftlichen Meinungen beeinflussen können.

Battlefield 4 ist ein Shooter

Siehe auch: Aliens Feind Gegner Russen Shooter spiele Studie Quelle: University of Oxford

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