News vom 02.09.2014 - 07:13 Uhr - Kommentieren (0)
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Jeder hat das Recht zu spielen – ganz egal, welches Geschlecht, welche Abstammung oder welche sexuelle Ausrichtung man hat. Dafür setzen sich nun über 600 Spiele-Macher ein, darunter namenhafte Entwickler aus den Studios von EA, Ubisoft, Infinity Ward, Blizzard, Microsoft, Epic, Sony, Bungie, Riot Games, DICE, Google, Telltale Games und vielen mehr.

Vor einigen Tagen geriet die Diskussion um Sexismus in Videospielen aus den Fugen, als die Bloggerin Anita Sarkeesian sich kritisch zur derzeitigen Lage äußerte – und seitdem mehrfach Morddrohungen bekommt. Mittlerweile ist sie aus ihrer Wohnung geflüchtet, wie es weitergeht weiß sie selbst nicht genau.

Im Zuge dessen entstand schnell die nächste Internetdiskussion: Tausende Spieler äußerten sich weltweit nun nicht mehr nur über Sexismus, sondern auch über den Hass und die Beleidigungen in der Gaming-Community allgemein. Dass Sarkeesian untertauchen musste, das sei kein Einzelfall in der Online-Gemeinschaft der Gamer.

Jetzt wollen die Veteranen der Branche dieser Kultur ein Ende setzen. Mit einem offenen Brief setzen sich über 600 Spiele-Entwickler dafür ein, dass die Gaming-Community zu einer Gemeinschaft wird, in der sich jeder wohlfühlen kann. „Wir glauben daran, dass jeder das Recht hat zu spielen, Spiele zu kritisieren und Spiele zu machen, ohne belästigt oder bedroht zu werden.“

Unter ihnen sind Namen wie Tim Schafer und Rami Ismail sowie erfolgreiche Entwickler von Ubisoft, EA, Sony, Bungie, DICE, Google, Infinity Ward, Blizzard, Microsoft, Telltale Games, Epic, 343 Industries, Double Fine, Intel, Bigpoint, Rovio, PopCap und vielen weiteren Unternehmern. Sie alle fordern dazu auf, hasserfüllte Kommentare oder Inhalte auf Steam, YouTube, Twitch, Twitter, Facebook oder reddit zu melden.

Siehe auch: GamerGate Gaming Netzkultur offener Brief sexismus

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