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Lootboxen - Apple geht gegen Entwickler vor

Von Wladislav Sidorov - News vom 22.12.2017, 17:00 Uhr
Lootboxen Screenshot

Apple geht gegen Entwickler vor, die in ihren Spielen Lootboxen zum Kauf anbieten. Zukünftig muss eine Prozentchance angegeben werden, die enthüllt, wie hoch die Wahrscheinlichkeiten für alle Items sind.

Wer Lootboxen einbauen will, muss bei Geräten von Apple zukünftig transparent agieren. Der iPhone-Hersteller hat angekündigt, dass man schärfere Regeln zum Einbau des Lootbox-Systems eingeführt hat.

In den Richtlinien des App Stores wird im Abschnitt 3.1.1 folgendes festgelegt:

„Apps mit Lootboxen oder anderen Mechanismen, die virtuelle, zufällig bestimmte Gegenstände gegen einen Kauf anbieten, müssen vor dem Kauf die Chancen-Wahrscheinlichkeit vorlegen, aus denen hervorgeht, wie hoch diese bei den einzelnen Gegenständen sind.“

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Keine Transparenz = Keine Lootboxen

Damit fordert Apple eine Transparenz aller Entwickler ein, die eine Lootbox-Mechanik in ihrem Spiel einbauen wollen. Interessierte Käufer sollen vorher erfahren können, ob sich der Kauf einer Lootbox überhaupt rechnen könnte.

ABSTIMMUNG: Stören euch Lootboxen in Videospielen?

Die Lootboxen sind das vielleicht kontroverseste Thema des gesamten vergangenen Gaming-Jahres. In Belgien werden diese sogar mit Glücksspiel gleichgestellt, zumindest auf einer Empfehlung der nationalen Glücksspielkommission. Mehr zum Thema in unserem Leitartikel:

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