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League of Legends: Drei Teams aus der LCS verbannt

10.05.2016 - 10:30

Riot Games hat für die Teams der LCS bestimmte Regeln aufgestellt, welche jede Mannschaft einzuhalten hat. Wer diese missachtet, wird bestraft. Nun müssen drei Teams aus Nordamerika ihren LCS-Spot verkaufen und sich andere Strafen entgegenstellen.

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Bis zum 18. Mai dürfen sich nun Team Impulse, Renegades und Team Dragon Knights einen Abkäufer für ihre Teams suchen. Grund dafür: Alle haben, anscheinend, die Regeln der LCS verletzt und müssen sich nun ihrer Strafe stellen.

Schon seit 2015 hat Riot Games Team Impulse in verschiedenen Nachforschungen beobachtet. Das Team hat seinen Spielern weder Gehalt bezahlt, noch hatten die Spieler rechtsgültige Verträge mit der Organisation. Im März 2016 wurde eine erneute Nachforschung angestellt und es wurde bekannt, dass die Spieler noch immer nicht richtig bezahlt werden und keine gültigen Verträge haben. Daraufhin hat Team Impulse versucht alle Verträge aufzusetzen, jedoch konnten sie nicht das ganze aktive Roster einbeziehen. Trotzdem konnte Riot den Spielern nicht helfen, ihr Gehalt erhalten, da sie keine gültigen Verträge hatten. Team Impulse ist nun verpflichtet seinen LCS-Spot bis zum 18. Mai zu verkaufen und eine Geldstrafe in Höhe von 20.000$ zu bezahlen. Das Team wird aus allen Riot Games-Events gebannt.

Renegades und Team Impulse gebannt aus Riot Games-Events

Die Situationen von Renegades und Team Dragon Knights ist dahingegen sehr kompliziert und sind, laut Spieler und Organisation, nur Mutmaßungen von Riot. Der Ex-Besitzer von Renegades, Chris Badawi, soll weiterhin Teil des Teams gewesen sein, auch nach seinem Bann für die ganze Saison, weil er versuchte Spieler abzuwerben. Zudem soll es eine unnatürliche Beziehung zwischen Renegades und Team Dragon Knights gegeben haben. Die Teams sollen gegenseitig Spieler für Profit augetauscht haben. Der dritte Punkt von Riot bezieht sich auf die Konfrontationen zwischen Spieler und dem Management. So soll es keine sichere Atmosphäre gegeben haben und die Provision und zusätzliche Zahlungen wurden verweigert.

Renegades müssen nun ihren LCS-Spot bis zum 18. Mai verkaufen und dürfen nicht mehr an einem Riot-Event teilnehmen. Chris Badawi erhält einen permanenten Bann und der Besitzer der Mannschaft, Christopher "MonteCristo" Mykles, darf keine Position in einem LCS-Team bis zum Summer Split 2017 annehmen. Trotzdem darf er weiterhin als Caster bzw. Analyst arbeiten. Die europäische Mannschaft muss sich einen neuen Sponsor suchen, damit sie weiter spielen können. Team Dragon Knights darf nicht am Summer Split der Challenger Series teilnehmen und muss auch bis zum 18. Mai seinen Spot verkaufen. Chris Shim und Sean Shim, Co-Owner des Teams, sind bis zum ersten Januar 2019 für höhere Positionen gebannt. 

Renegades und Team Dragon Knights doch unschuldig?

Anscheinend sind alle Behauptungen von Riot nicht zutreffend und entsprechen nicht der Wahrheit. Auf Twitter beschweren sich Spieler und das Management und äußern sich zu den Mutmaßungen. Die Organisation selbst konnte bislang zu den Annahmen nichts sagen, denn sie wurden erst 30 Minuten vor Veröffentlichung darüber informiert. Selbst Spieler, die nicht von REN sind, stehen hinter der Mannschaft.

Quelle: Team Impulse Quelle: Renegades und Team Dragon Knights
Geschrieben von Anna WischDas PlayNation.de Team

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