League of Legends Screenshot

League of Legends: Bekannter Streamer aufgrund seines Verhaltens gesperrt

02.05.2016 - 06:43

Dass die kostenlose MOBA League of Legends kein Ort des Friedens ist, ist wohl hinlänglich im Internet und darüber hinaus bekannt. Damit das nicht noch schlimmer wird und man ein gewisses Niveau halten kann, guckt Entwicklerstudio Riot Games auch gerne mal genauer in die Community. Nun hat es einen Streamer erwischt.

Teilen Tweet Kommentieren

Twitch ist ein Platz im Internet, der oft genutzt wird, um auf viele erdenkliche Weisen Aufmerksamkeit generieren zu können - sei es aus Spaß an der Freude oder doch des lieben Geldes wegen. So manch ein Streamer nutzt dabei jede Möglichkeit aus, irgendwie Publikum anzulocken. So war der League of Legends-Streamer Tyler1 lange Zeit ein kleines Licht im großen Meer der Konkurrenz. Erst, als bekannt wurde, dass man in seinen "Shows" dauerhaftes Trollen, diverse Beleidigungen und mitunter sogar absichtliches Feeden beobachten kann, versammelte sich ein Stammpublikum in seinem Channel.

Wo jedoch viele Leute zugucken, wird auch das Entwicklerstudio Riot Games aufmerksam. Das Team hinter der Free2Play-MOBA hat sich Tyler1 ganz genau angesehen und entschieden, ihn aufgrund seines Verhaltens aus dem Spiel zu entfernen. Man möchte seine Art nicht länger dulden und verzichtet gerne auf die durch ihn generierte Reichweite. Der Betroffene selbst scheint sich eher einen Spaß aus seiner Sperre zu machen. Dieses Video hat er als Reaktion hochgeladen.

Sogar Profispieler sprachen sich gegen Tyler1 aus

Das toxische Verhalten des Streamers war auch vielen professionellen Spielern ein Dorn im Auge. So war es der Spieler Doublelift von Team SoloMid, der schon einmal die "Ehre" hatte, mit Tyler1 zu spielen und nicht viel Gutes über ihn sagen kann. Im Gegenteil. Ein Video davon gibt es hier zu sehen.

Nachdem Riot Games Tyler1 offiziell gebannt hat, gibt es jedoch auch kritische Stimmen, die sagen, dass Riot mit zweierlei Maß misst. Während verhältnismäßig kleine Lichter schnell für niederes Benehmen gesperrt werden, können wichtigere Persönlichkeiten mit mehr Freiheiten agieren - hier würde man oft ein Auge zudrücken.

Quelle: Kotaku
Geschrieben von Pierre MagelDas PlayNation.de Team

Seitenauswahl

Eine Seite zurück Nächste Seite

League of Legends: Brettspiel 'Mechs vs. Minions' ab sofort erhältlich

Das allseits bekannte MOBA League of Legends erhält ein offiziells Board Game. Ihr dürft euch in 'Mechs vs Minions' durch die Arena prügeln. Die nächste Lieferung wird Mitte Dezember ...

League of Legends: Noch immer 100 Millionen Spieler - Riot sagt 'Danke'

Das Phänomen League of Legends reisst nicht ab - die kostenlose MOBA ist mittlerweile zehn Jahre auf dem Markt und hat noch immer über 100 Millionen Spieler. Jeden Monat. Grund genug für das ...

League of Legends: Solo Queue findet Weg zurück ins Spiel

Riot Games möchte die gewerteten Spiele anpassen. Der Plan sieht vor, dass es der 'Dynamic Queue' an den Kragen gehen soll. So machte sich doch zunehmend Unmut in Bezug auf das ...
Noch mehr News anzeigen

Tipps