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Kurioses - Dieser Mann hat 70.000 US-Dollar für Mobile-Game ausgegben

Von Ben Brüninghaus - News vom 16.03.2018, 12:19 Uhr
Kurioses Screenshot

Ein Spieler hat über 70.000 US-Dollar für einen Mobile-Titel bezahlt. Es handelt sich hierbei um Fate/Grand Order, das sich für Sony demnach durchaus rentiert haben dürfte.

Mobile-Games sind für das Geschäftsmodell Free-2-Play bekannt. Doch dies ist oftmals nur ein simpler Trick , um bezahlende Kundschaft anzulocken. Das zeigt mitunter wohl folgender Fall. In den meisten Spielen, die als Free-2-Play gekennzeichnet sind, braucht ein Spieler kein Geld auszugeben, um den Titel vorerst spielen zu können. Und dennoch kommen wir irgendwann an einen Punkt, wo es immer wieder etwaige Echtgeldzahlungen erfordert, um möglicherweise inhaltlich weiter voranzukommen. Das volle Potenzial entfaltet sich hier demnach nur, wenn Geld investiert wird. Und so ist nicht immer alles kostenlos, auch wenn vorerst "Free" drauf steht. 

Es gibt auch Spiele, bei denen kaum ein Aufschrei gemacht wird. Alle Inhalte sind auch regulär erspielbar und die Spieler fühlen sich nicht genötigt, ihr Geld auszugeben. Aber das ist eben nicht immer der Fall, insbesondere wenn es in Richtung Pay-2-Win geht.

70.000 US-Dollar für Fate/Grand Order

Bei unserem heutigen Beispiel hat ein Spieler jedoch den mobilen Vogel abgeschossen. Der 31-jährige Daigo hat das RPG Fate/Grand Order gezockt und im Laufe seiner Spielzeit über 70.000 US-Dollar ausgegeben.

"Vielleicht ist es auch mehr. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken."

Sony dürfte sich freuen, denn kaum ein anderer Mobile-Titel dürfte so viel Umsatz allein durch einen einzigen Spieler generiert haben. Auch andere Spieler müssen Geld investieren, um an die begehrten Ingame-Klassen zu kommen. Laut Aussagen von Daigo sei es dies jedoch wert gewesen, der seine freie Zeit in vielerlei Lebenslagen in den Titel investieren würde. 

Die Fachpresse meint, dass es sich hierbei um Gambling und Pay-2-Win handelt.

Um einen neuen Charakter zu erhalten, müssen die Spieler Geld investieren und dann wird er zufällig ausgewählt wie bei einem Los. Die Klasse spielt dabei in Fate/Grand Order eine große Rolle. Am Ende könnt ihr einen Magier, Bogenschützen und viele andere Klassen erhalten. Wichtig zu erwähnen ist es, dass die Klassen die Aussicht auf den Erfolg im Spiel erhöhen. Man könnte hier also schon von Pay-2-Win und Gambling sprechen. Das wurde jedenfalls vor einiger Zeit so von der Presse kritisiert.

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Ein entsprechendes Video zu dem Fall findet ihr auf wsj.com. Was meint ihr dazu, dass solche horrenden Summen für ein Mobile-Titel ausgegeben wurden? Ist das schon Abzocke? Wir möchten diesbezüglich keine Stellung beziehen, halten es jedoch für außerordentlich bemerkenswert. Womöglich handelt es sich hierbei auch eher um einen Einzelfall bei Fate/Grand Order. Aber das Geschäftsmodell diverser Mobile-Titel rückt es sicherlich nicht in ein besseres Licht. Lasst diesbezüglich gerne einen Kommentar unterhalb der News da.

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