Von Ben Brüninghaus | News vom 11.08.2015 - 14:20 Uhr - Kommentieren
Hover Cubes X Screenshot

Mit Hover Cube X stellt sich die Frage, ob Indie-Spiele das Potential für professionelle Wettkämpfe enthalten können und ob es ihnen möglich ist, einen Fuß auf den eSports-Markt zu setzen.

Auf der diesjährigen Gamescom konnten wir einen kleinen Einblick in diverse Indie-Titel von findigen Entwicklern erhaschen, die allesamt von Deck 13 Interactive vermarktet werden. Unter anderem hat Gametology mit Hover Cubes X oder Hover Cubes Arena die Ambition einen Fuß in die eSports-Tür zu setzen. 

Das auf Wettkampf basierte 'first person multiplayer online jump n run' beinhaltet im Kernelement vier verschiedene Arten von Würfel-Fähigkeiten, die vom Spieler ausgewählt werden können, um die schwebenden Würfel zu aktivieren, die allesamt auf der Karte verteilt sind. Diese Würfel sind mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Farben ausgestattet. Der Fähigkeit 'Norm' transformiert den Würfel in eine simple orangene Plattform. Die Fähigkeit 'Bridge' verwandelt den Würfel in eine lange grüne Brücke, die dem Spieler das Überqueren von längeren Distanzen ermöglicht. Was anfangs ebenfalls wie eine simple Plattform aussieht, bekommt durch die rote Fähigkeit 'Jelly' allerdings die Eigenschaft eines Trampolins. Schließlich gibt es noch den blauen 'Platform'-Kubus, der seine Position auf der Karte verändert und mit dem höhere Areale erreicht werden können.

Dem Spieler ist es möglich, diese Würfel mit der linken Maustaste zu aktivieren und mit der rechten zu deaktivieren. Da es sich hierbei um einen kompetitiven Multiplayer-Titel handelt, muss man sich vor gewieften Mitspielern in Acht nehmen. Denen ist es beispielsweise möglich, eine Plattform zu deaktivieren, wenn man sich gerade auf einer befindet. Und um das Gameplay noch weiter zu verschärfen wurden Fallen und Barrieren im Spiel implementiert, die einem den Weg durch die einzelnen Level nicht unbedingt leichter machen, da diese offensichtlich oder als versteckte Hindernisse auftauchen. Um dem spielerischen Gameplay noch ein wenig mehr Schliff zu verleihnen, ist der Spieler mit Wall-Jumps und Double-Jumps befähigt. Das Ziel des Spiels ist es das Level schnellstmöglich zu beenden.

Das Setting stellt einen Mix aus Sci-Fi und der Antike dar. Hier bewegen sich die Spieler durch die eine oder andere Tempelanlage oder entspannen während der einzelnen Matches in einer futuristischen Zuschauer-Lounge. Um viele spielbare Level zur Verfügung zu stellen und den Wiederspielwert im Auge zu behalten, möchten die Entwickler einen Level Generator der besonderen Art verwenden. Dieser stellt die Level so zusammen, dass aus vorgefertigten kleineren Level-Teilen immer wieder neue größere Level-Areale in der Unreal Engine 4 entstehen können. Ob das Spiel den Ambitionen der Entwickler - einen Fuß auf den eSports-Markt zu setzen - in Gänze gerecht wird, bleibt mit dem Release im 2. Quartal 2016 abzuwarten. Zudem wird das Spiel am Early Access-Programm von Steam teilnehmen und ab September 2015 bereits zur Verfügung gestellt. 

Quelle: Gametology

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