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Guild Wars 2 - Kate Welch über Kritik von Spielern und an Spieleentwickler

Von Christian Liebert - News vom 28.09.2014, 12:44 Uhr
Guild Wars 2 Screenshot

In einem Video adressiert an Spieler und Spieleentwickler geht die ehemalige Guild Wars 2 (GW2) ArenaNet-Mitarbeiterin Kate Welch auf einige kritische Themen ein. Vor allem Geld und die Qualität werden dabei von ihr angesprochen.

Jahrelang war Kate Welch ein Aushängeschild von Guild Wars 2. Angefangen als Web-Designerin, hat sie sich schnell einen Weg in das Entwickler-Team des MMOs gebahnt und Guild Wars 2 öffentlich vertreten. Neben vielen Events war sie auch ein wichtiger Teil der Webshow: „Points of Interest“. Vor einigen Wochen hat sie das Studio aber verlassen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Auf YouTube veröffentlichte sie nun ein Video, in dem sie Klartext zu einigen ihr wichtigen Themen spricht.

Dabei geht es ihr am Anfang schon um eines der Totschlagargumente vieler Kritiker, nämlich das Thema „Geld“, von dem viele Spieler der Meinung sind, dass es den Machern eines Games im Vordergrund steht. Diese These beantwortet sie mit „ja“ und „nein“. Zum einen sei es natürlich Teil eines Geschäfts mit seinem Produkt so viel Geld wie möglich zu verdienen, zum anderen sei die Videospieleindustrie dafür aber nicht der geeignete Ort. Sie bekräftigt auch, dass kein Spieleentwickler vorrangig mit dem Gedanken an die Sache heranginge, hier das große Geld zu machen. Dafür gäbe es andere und bessere Wege, zum Beispiel bei Microsoft arbeiten.

Das zweite Thema, dem sie sich widmet, ist die Kritik an Spieleentwicklern. Dabei gibt sie zu, dass auch sie gerne Kritik ausübt und dass dies auch eigentlich keine schwere Sache sei. Sie bittet aber darum, gewisse Grenzen nicht zu überschreiten. Laut ihrer Aussage sei es ein normaler Lauf der Dinge, dass Neueinsteiger in dieser Industrie am Anfang immer voller Tatendrang stecken, die Qualität eines Spiels maßgeblich zu beeinflussen und zu verbessern. Die Strukturen eines Studios verhindern diese Euphorie, da jeder Mitarbeiter seinen festen Bereich hat, als Teil des Ganzen arbeitet und es schwer ist, wirklich alle Dinge unter einen Hut zu bekommen, sodass jeder zufrieden ist. Ihr ist es in diesem Punkt wichtig, dass Entwickler nicht anhand ihrer Qualität diskreditiert werden sollen, da der Gaming-Markt sehr kompetitiv sei und man sich sicher sein könne, dass diejenigen, die so einen Job bekommen, sich gegen ganze viele Mitbewerber durchgesetzt haben und daher ihr Handwerk auch verstehen.

Im letzten Teil des Videos spricht sie zu den Spieleentwicklern selbst und bittet darum, dass diese in Zukunft mehr auf Transparenz setzen. Gerade im Zeitalter von Kickstarter und dem Erfolg von Indiespielen, so sagt sie, ist es wichtig, dass Spieler mehr Einblick in die Projekte erhalten, die sie teilweise sogar finanziell unterstützen. „Gebt ihr etwas zurück, denn das ist genau das, was sie wollen“.

Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle: Der hier geschriebene Text ist nur eine Zusammenfassung dieses Videos und stellt nicht in jedem Fall unsere Meinung da. Wir sind aber sehr interessiert daran, was ihr zu den Worten von Kate Welch sagt. Wie denkt ihr darüber?

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