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EVE Online: And it's gone: Bannwelle entfernt umgerechnet 350.000 Euro im Spiel

07.11.2016 - 14:40

Im Weltraum-Simulations-MMO EVE Online konnte man neben den normalen Aufträgen und der Erkundung der Welten natürlich allerlei Freizeitbeschäftigungen nachgehen. Unter anderem dem Glücksspiel. Das wurde nun verändert und das hat schwerwiegende Folgen.

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Im Vorfeld der Umstellung auf das nahezu Free2Play-System von EVE Online haben die Entwickler hinter dem Sci-Fi-MMO ihren Endnutzer-Lizenzvertrag, kurz EULA, angepasst und verbieten mit sofortiger Wirkung jegliches Glücksspiel im MMO - sei es durch einfaches, nutzerkreiertes Wetten oder durch organisierte Webseiten die allerlei Angebote in ihrem Portfolio haben. Eine der bekanntesten Seiten für Wetten war die vom Spieler IWantISK betriebene Adresse IWI. Diese hatte durch größere Bekanntheit ein enormes Budget in Höhe von rund 40 Trillionen ISK für Transaktionen für sich verbuchen können - ein Wert der im Universum von EVE Online exorbitant hoch ist.

Exorbitant hoch war auch die Summe, die durch die Bannwelle gegen Glücksspiel aus dem Titel entfernt wurde - ungefähr 25 Trillionen ISK wurden insgesamt ins Nichts der verbannten Gelder gejagt. Ein überwältigender Anteil des Geldes war, so heißt es von Spielerstimmen, Teil des Budgets von IWI. Da man sich mit ISK nicht nur Ingame-Gegenstände kaufen kann, sondern diese in Spielzeit wandelbar ist, lässt sich errechnen, dass ungefähr 350.000 Euro einfach so entfernt wurden. Die Marktwirtschaft von EVE Online war schon immer für enorme Summen bekannt, die mal verschwanden, den Besitzer wechselten oder gar in einer genialen Aktion erbeutet wurden.

Geschrieben von Pierre MagelDas PlayNation.de Team

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