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Call of Duty - Unschuldiger Mann stirbt wegen 2€-Wette durch Swatting

Von Wladislav Sidorov - News vom 31.12.2017, 14:43 Uhr
Call of Duty Screenshot

In den USA ist ein unschuldiger Mann durch einen Swatting-Einsatz gestorben. Der Scherzanruf wurde aufgrund einer 2-Euro-Wette getätigt. Die Polizei landete allerdings bei einer unbeteiligten Person.

Swatting ist ein Problem, das kaum in den Griff zu bekommen ist - nun ist ein Scherzanruf völlig eskaliert. Ein unschuldiger Mann starb bei einem durch Swatting ausgelösten Polizeieinsatz.

Ein Streit zwischen zwei kompetitiven Call-of-Duty-Spielern, die sich im Netz als Miruhcle und Baperizer ausgeben, führte zum Tod des Mannes. Die beiden Teammates bedrohten sich gegenseitig mit einem Swatting-Anruf, weil sie eine 2-Euro-Wette auf ein von ihnen verlorenes Spiel abgegeben haben.

Netzkultur Netzkultur Erstes "Swatting" in Deutschland

Unschuldiger Mann wird von Polizei erschossen

Einer der Spieler kontaktierte am Höhepunkt des Streits einen in der Szene bekannten Swatter, der daraufhin bei der Polizei anrief und eine Geiselnahme in Kansas meldete. Die Polizei erhielt allerdings inkorrekte Adressdaten, sodass sie sich zu einer unbeteiligten Person aufmachte.

Als der 28-jährige Mann auf Anweisung der Polizei die Tür öffnete, gab ein anwesender Polizist mehrere Schüsse auf ihn ab. Der Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert, erlag jedoch dort seinen schweren Verletzungen.

Allgemein Allgemein Spieler wegen "Swatting" verhaftet

Swatter könnten ins Gefängnis kommen

Es ist unklar, was jetzt genau passieren und wer zur Rechenschaft gezogen wird. Es gilt als wahrscheinlich, dass sowohl Miruhcle als auch Baperizer angeklagt werden.

Beide sind mittlerweile untergetaucht.

Twitch Twitch Bis zu 20 Jahre Gefängnis für Swatting

Neue Informationen zum Tatverlauf und Tod des Mannes

An Silvester sind neue Details zum Unglück bekannt geworden: Berichten von NBC zufolge nahm das LAPD einen 25-jährigen Tatverdächtigen fest, der den Anruf an die Polizei getätigt haben soll. Er war im Auftrag eines der Spieler für den Scherzanruf verantwortlich und drohte mit Geiselnahme inklusive anschließender Brandstiftung und lockte die Polizei in das weiter oben beschrieben falsche Haus.

Der Tatverdächtige soll bereits in ähnlichen Varianten auffällig gewesen sein - eine Gefängnisstrafe von zwei Jahren und mehrere Verurteilungen waren die Konsequenz. Die Strafe wird diesmal wohl deutlich härter ausfallen.

Währenddessen muss auch die Polizei herbe Kritik einstecken, da der Tod des Mannes hätte verhindert werden können. Ein Video der Einsatzkameras zeigt, wie die Polizei den Mann darum bittet, aus der Tür zu treten und die Hände nach oben zu nehmen. Der sichtlich verwirrte Mann hebt die Hände nach oben, bis eine Taschenlampe ihm ins Gesicht blendet. Ein Polizist setzte einen Schuss auf ihn ab, als er eine Hand vor sein Gesicht hielt, um das grelle Licht zu kompensieren. Seine Familie bekam den Schuss mit und durfte ihm nicht zur Hilfe eilen. Es ist nicht der erste Fall unverhältnismäßiger Polizeigewalt in den Vereinigten Staaten.

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