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Call of Duty: Black Ops 2: Familie von Rebellenführer verlangt Schadensersatz

15.01.2016 - 12:40

Die Kinder des verstorbenen Rebellenführers Jonas Savimbi fordern über eine Million US-Dollar Schadensersatz von Activision für die schlechte Darstellung ihres getöteten Vaters im Action-Shooter Call of Duty: Black Ops 2. 

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Im Jahre 2014 musste sich der Publisher Activision bereits mit dem panamaischen Diktator Manuel Noriega in einer Streitigkeit auseinandersetzen, der gegen seine falsche Darstellung im Spiel protestierte. Hier wird dieser als Kidnapper, Mörder und Staatsfeind abgestempelt, was ihn dazu verleitete das Unternehmen auf Schadensersatz im siebenstelligen Bereich zu verklagen. 

Im Jahre 2002 wurde der Rebellenführer Jonas Savimbi aus Angola getöet und seine Kinder tun es dem panamaischen Diktator nun gleich. Drei der Kinder Savimbis leben heute in Frankreich und führen an, dass ihr Vater zu unrecht als Barbar und gewaltverherrlichend dargestellt worden wäre. Dafür klagen sie auf Schadensersatz und das nicht auf wenig. Sie fordern eine Million US-Dollar für diese Untat. 

Der Rebellenführer Savimbi kämpfte für die Gruppierung 'National Union for the Total Independence of Angola (Unita)', welche von den US-Amerikanern unterstützt worden ist. 2002 ist er im Kampf gegen das Regime 'Popular Movement for the Liberation (MPLA)' gefallen. 

Laut Aussagen der Kinder sei ihr Vater eine politische Führungskraft und ein Stratege gewesen. In Call of Duty: Black Ops 2 ist es die Aufgabe des Spielers, Savimbi in einer Schlacht gegen das Regime von Angola zu begleiten und innerhalb dieser Mission sei jener als 'großer Schwachkopf, der jeden töten möchte' dargestellt worden. Dies entspreche nicht der Realität.

Activisions Anwälte haben die Forderungen bereits zurückgewiesen. Hier heißt es, dass er fair porträtiert worden ist und wie ein heroischer Protagonist und Guerilla-Anführer als einer der Guten gegen die MPLA gekämpft hätte. 

Link: The Guardian
Geschrieben von Ben BrüninghausDas PlayNation.de Team

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