News vom 09.04.2017 - 10:21 Uhr - Kommentieren (0)
Bulletstorm Screenshot

Eigentlich wollte der Publisher Gearbox eine Spezialedition des Bulletstorm-Remasters exklusiv über den Key-Reseller G2A vermarkten. Doch nach einem Shitstorm ruderte der Publisher zurück und stellte G2A ein Ultimatum: G2A sollte mehr tun, um Entwickler und Kunden zu schützen. Jetzt hat Gearbox die Konsequenzen gezogen.

Erst Anfang der Woche hatte Gearbox angekündigt, dass der Publisher in Partnerschaft mit Key-Reseller G2A eine Sonderausgabe des neuen Spiels, Bulletstorm: Full Clip Edition, vermarkten wolle. Diese sollte streng limitiert sein und hätte, unter anderem, eine Figur eines der Hauptcharaktere des Spiels enthalten. Doch G2A genießt einen schlechten Ruf: Die Key-Reselling-Plattform hat mit ihren dubiosen Geschäftspraktiken so manchem Indie-Entwickler eine Menge Geld gekostet, wie wir in der Vergangenheit bereits ausführlich erklärt haben. Entsprechend hagelte es Kritik.

Eine der lautesten Stimmen unter den Kritikern gehört dabei dem YouTuber TotalBiscuit, der beispielsweise bei Steam der meistabonnierte Spielekurator ist. Dieser hatte gedroht, über keine weiteren Gearbox-Spiele zu berichten, wenn sie wirklich an der G2A-Partnerschaft festhalten. Als Reaktion hatte Gearbox ihn zum Gespräch eingeladen, um nachzuprüfen, was hinter den Anschuldigungen gegenüber G2A steckt.

Und das Gespräch hat offenbar durchaus gefruchtet. Gearbox veröffentlichte eine Pressemitteilung zu dem Thema, in der es hieß: „Gearbox Publishing hat die von John „TotalBiscuit“ Bain geäußerten Bedenken klar und deutlich vernommen. Uns wurde danach viel Material zu dem Thema bereitgestellt und John war so freundlich, die letzten zwei Tage mit unserem Head of Publishing, Steve Gibson, Zeit zu verbringen, um einen Vorschlag und eine Deadline für G2A auszuarbeiten.“

Gearbox forderte Veränderungen

Insgesamt verlangte Gearbox vier Änderungen von G2A:

  • G2A Shield, ein Dienst um Kunden vor Betrug zu schützen, soll kostenlos angeboten werden.
  • Publishern und Indie-Entwicklern soll eine kostenlose Möglichkeit geboten werden, um gestohlene Keys zu melden und entfernen zu lassen.
  • Eine Limitation soll eingebaut werden für alle Verkäufer, die nicht als Publisher oder Entwickler zeritifziert sind, die verhindert, dass massenweise gestohlene Spiele-Keys über die Plattform verkauft werden können.
  • Schließlich soll G2A ihre Gebührenstruktur transparenter gestalten.

Zu diesen Änderungen sollte G2A sich bis zum PC-Release von Bulletstorm: Full Clip Edition öffentlich bekennen, ansonsten würde man sich von der Plattform zurückziehen.

Da G2A die Frist verstreichen ließ ohne den Forderungen nachzukommen, hat Gearbox nun begonnen, sich von G2A zurückzuziehen. In einem Statement äußerte sich Steve Gibson von Gearbox wie folgt: "G2A hat sich bis zum PC-Release von Bulletstorm: Full Clip Edition nicht öffentlich zu unseren Forderungen bekannt. Gearbox Publishing wird deswegen unseren Teil tun, um nicht einen Marktplatz zu unterstützen, welcher nicht bereit ist, seine Kunden und Entwickler zu schützen, wie wir es gefordert haben."

Was das für die geplante Sonderedition bedeutet, ist noch unklar. G2A hat sich gegenüber Polygon geäußert, dass der Key-Reseller "in Gesprächen mit Gearbox" sei und ein offizielles Statement nach dem Wochenende veröffentlichen wolle.

Siehe auch: bulletstorm G2A Gearbox Spieleverkauf TotalBiscuit Quelle: PC Gamer Quelle: Polygon

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