News vom 02.02.2017 - 16:26 Uhr - Kommentieren (0)
Blizzard Screenshot

Blizzard kritisiert US-Präsident Donald Trump scharf dafür, ein Einreiseverbot für Menschen aus mehreren Staaten verhängt zu haben. Unter anderem schade das der Spiele-Entwicklung, da Mitarbeiter und ihre Familien direkt betroffen seien, sagte Blizzard-Chef Mike Morhaime.

In einem offenen Brief äußert sich Blizzard-CEO Mike Morhaime kritisch über das jüngst verhängte Einreiseverbot in die USA. US-Präsident Donald Trump erließ ein Einreisestopp für Menschen aus bestimmten Staaten, ohne eine weitere Prüfung oder Berufung zuzulassen.

Blizzard Entertainment über Trumps Einreiseverbot

Für den Chef des Spiele-Entwicklers sei das eine ernste Einschränkung für die eigenen Mitarbeiter. Denn einige Angestellten seien direkt von dem Erlass Trumps betroffen. Meist trifft es nicht nur die Blizzard-Mitarbeiter selbst, sondern auch deren Familien.

Blizzard Entertainment ist der Entwickler von Titeln wie Overwatch, World of WarCraft, StarCraft 2 und Hearthstone. Er ist zudem Teil von Activision Blizzard, dem derzeit größten Publishers der Welt. Das Unternehmen beschäftigt Zehntausende Mitarbeiter auf der ganzen Welt – der Hauptsitz liegt in den USA.

Blizzard-CEO: Hilfe für betroffene Mitarbeiter

„Unsere Personal- und Rechtsabteilungen haben sich mit den Betroffenen in Verbindung gesetzt. Wir stellen für sie Reise- und Rechtsberatung zur Verfügung“, schreibt Blizzard-CEO Morhaime.

„Es ist ein unglaublich scharfer Kontrast zu den Werten, mit denen unser Unternehmen gegründet wurde. Wir sind, und werden es immer bleiben, ein Unternehmen, das Einbeziehung und Vielfalt anstrebt und respektvoll miteinander umgeht. Das ist die Grundlage, die nicht nur unsere Firma groß gemacht hat, sondern auch Amerika, weshalb ich von solchen Handlung beunruhigt bin.“ – Mike Morhaime, CEO von Blizzard Entertainment

Google, EA, Microsoft und andere IT-Unternehmen setzen sich für Vielfalt ein

Dass nicht nur Blizzard betroffen ist, zeigen die kritischen Reaktionen anderer großer Spiele-Entwickler. Auch Publisher wie Electronic Arts und Microsoft sowie Entwickler wie Zynga und Insomniac Games betonen die Vielfalt in ihren Unternehmen.

Branchen-Giganten wie Google spenden derweil Millionen US-Dollar für Flüchtlingshelfer, die Organisatoren der Entwickler-Konferenz GDC hat Rückzahlungen für die Tickets verfügbar gemacht, sofern die Gäste von dem Einreiseverbot eingeschlossen sind.

Blizzard Logo mit Overwatch Screenshot

Bild: Derek Bauer, SobControllers

Siehe auch: Blizzard donald Trump Electronic Arts entwickler Microsoft spiele Wirtschaft
Quelle: VentureBeat

Seitenauswahl

Artikel zu Blizzard
Blizzard - Collectibles-Merchandise ab sofort mit Widowmaker-Figur Blizzard hat heute ein neues Produkt vorgestellt. Widowmaker ist ab sofort via "Blizzard Collectibles" zu haben. Eine handgemachte Statue, die sich durchaus sehen lassen ...
Artikel zu Blizzard
Blizzard - Blizzcon 2017: Tickets im Vorverkauf und Datum bekannt Am 3. und 4. November hält Blizzard dieses Jahr die BlizzCon ab und das ganze Spektakel findet abermals im Convention Center in Anaheim statt. Der Ticketvorverkauf beginnt in Kürze. 
Von Dustin Martin Unser Team
News zu Hearthstone

Hearthstone - So spart ihr viel Geld mit Amazon Coins

19.08.

Friday the 13th: The Game - Viele neue Inhalte angekündigt

18.08.

PUBG - Statistiken und Match-Historie einsehen - Tipps & Tricks

18.08.

Quake Champions - Early-Access mit DOOM Slayer bald auf Steam

18.08.

Hearthstone - Karten günstiger über Amazon Coins kaufen

18.08.

Saturn - Große „Geiz ist Geil“-Aktion mit vielen Top-Angeboten

Weitere News anzeigen

Nichts verpassen!

Auf unserer Facebook-Seite warten über 120.000 Gamer auf dich! Werde ein Teil der Community und verpasse keine News, spannende Artikel, neue Videos, Infos und mehr. Jetzt folgen und vorbei schauen!