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Allgemein - Polizeigewerkschaft will Killerspiele verbieten

Von Redaktion - News vom 21.03.2009, 17:05 Uhr

Die Polizeigewerkschaft des Landesverbands Hessen wettert nun auch gegen "Killerspiele". Demnach sieht die Gewerkschaft nach dem Amoklauf in Winnenden, der insgesamt sechzehn Todesopfer forderte, das "Profitstreben eines Industriezweiges" in Verbindung mit der Tat.

Der Vorsitzende der DPolG Hessen, Heini Schmitt, möchte die Diskussion um "Killerspiele" nicht schwächer werden lassen und kreidet nun die Aussagen des Bundesverband der Entwickler von Computerspielen (G.A.M.E.) an, der sich am 13. März gegen ein Verbot dieser Spiele ausgesprochen hatte. Als Begründung trug man vor, dass "kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Amoklauf von Winnenden und dem Konsum von Gewaltspielen gegeben sei".

Schmitt sieht Amokläufe als eine Reihe von Entwicklungen, in der "Killerspiele" einen großen Einfluss haben. Er will sich auch in Zukunft dafür einsetzen, ein Verbot durchzusetzen.

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