PlayNation Test Shadowbane

Shadowbane - Test: Shadowbane

Von Redaktion - Test vom 22.01.2004 - 22:04 Uhr
Shadowbane Screenshot

Tolle Spielerkämpfe vs. langweiliges Monsterkloppen: Das Fantasy-MMORPG Shadowbane auf dem Prüfstand!

Aerynth, eine Welt voller Zauberei und Magie, in der viele Königreiche gekommen und gegangen sind. Hier wird die Legende von einem magischen Schwert erzählt, dessen Macht nahezu grenzenlos sein soll - Shadowbane. Wie einige Abenteurer berichten, hätte die Waffe eine eigene Seele. So lies die Klinge dreimal das Licht der Welt erstrahlen und veränderte jedes Mal das Schicksal eines Krieges. Die heilige Waffe verkörpert die Hoffnung in einer mystischen Welt, doch nur wenige kennen die blutigen Schatten der Legende.
Der Charakter
Jeder angehende Abenteurer hat die Auswahl unter zehn verschiedenen Gattungen, wie dem Aelfborn, Zentauren, Zwerg, Minotauren oder Schatten. Leider sehen die Charaktere sehr uniform aus, da man hier nur Haarfarbe und vorgefertigte Gesichter bestimmen kann.

Zur Wahl des Berufes werden vier Startprofessionen (Kämpfer, Heiler, Magier und Schurke) geboten, die sich später in vielfältige Spezialklassen spalten. Zur Erläuterung: ein Kämpfer kann im fortführenden Spielverlauf als Barbar, Kreuzritter oder Krieger agieren. Die Eigenschaftswerte des Online-Rollenspiels haben große Auswirkungen auf den Beruf des Charakters. Wie so oft sollte ein Kämpfer auf seine Stärke achten und ein Magier sein Augenmerk auf Intelligenz legen. Die Attribute können übrigens nach jedem Charakterlevel gesteigert werden. Weiterhin erhält der Glücksritter die jeweiligen Spezialfertigkeiten seiner Klasse.


Shadowbane5g

Kampf und Missionen
Auf Aerynth tummeln sich über fünfzig verschiedene Monstertypen, die in altbekannter Klick and Attack Manier niedergestreckt werden können. Dabei hilft dem Spieler eine zwar etwas umständliche, aber zoombare Kamera um in den verschiedensten Situationen den Überblick zu behalten. Leider ist das System ziemlich einschläfernd, zumal die Bestien kaum Abwechslung bieten. Einzigst Kämpfe gegen andere Spieler lassen den Adrenalinpegel höher steigen und gerade diesen Optionen haben sich die Entwickler gewidmet. So steht dem Charakter ein ausgiebiges Gildensystem zur Verfügung, das ihm ermöglicht vielfältige soziale und politische Manöver zu meistern. Weiterhin können Gilden Spielerstädte gründen und andere Bastionen angreifen oder gar erobern. Ab Charakterlevel 20 sind Gefechte unter Abenteurern fast überall möglich – nur ein Grund sich einer Spielergemeinschaft anzuschließen. Wer genügend Reichtum angehäuft hat, kann auch seine eigene Gilde ins Leben rufen, Mitglieder rekrutieren, eine Stadt und letztendlich ein eigenes Reich gründen.
Die Welt
Auch wenn das Reichsmodell einige Ambitionen bietet, kann man das von der veralteten 3D-Engine nicht behaupten. Die Charaktere wirken kantig und die Welt ist teilweise sehr steril und undetailliert. Ferner treten hier und da einige Grafikbugs wie Clippingfehler oder unsichtbare Modelle auf. Die Landschaft bietet genretypisch unzählige Regionen und erscheint auf jedem Spielserver anders. Eine Onlinewelt bietet Platz für mehr als 2000 Spieler.

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