PlayNation Test Ragnarok Online

Ragnarok Online - Test: Ragnarok Online

Von Redaktion - Test vom 10.01.2004 - 21:32 Uhr
Ragnarok Online Screenshot

Wir haben die knuddelige Animewelt von Ragnarok Online für euch erkundet!

Seit unzähligen Jahren währte der Scheinfrieden im Lande von Midgard. Keiner der Menschen vermochte sich an die Schrecken des vorangegangenen Krieges zu erinnern. Plötzlich überfielen unzählige Kreaturen das einst so friedliche Reich. Niemand wusste, woher die dunklen Bestien kamen. Abenteurer mussten her, die die Gefahr zurückschlagen und sich auf die Suche nach ihrer Quelle begeben.

RagnaChar
Helden der Manga-Welt
Die Charakterkreation in Ragnarok Online ist keineswegs ausgeprägt. Der Avatar des Spielers wird aus einer uniformen Palette vorgeschriebener Figuren ausgewählt - nur Haarpracht und Farbe können hier verändert werden. Ermüdend: Die kindlichen Abenteurer sehen sich einfach zu ähnlich. Wie in fast jedem anderen Genrevertreter gibt es auch in Ragnarok Online verschiedenste Attribute (Stärke, Intelligenz...). Hier kann der Spieler gewisse Schwerpunkte setzten. Wie nahezu immer sollte ein Krieger auf seine Muskelkraft achten und ein Magier die Intelligenz nicht vernachlässigen. Die Reise beginnt der angehende Held als Anfänger, der nichts kann außer schlagen. Nach jedem errungenen Charakterlevel erhöht sich die Lebenskraft und der Schützling erhält mehrere Fertigkeitspunkte, mit denen er später seine Talente steigern kann. Erst ab LevelZehn kann der Spieler einen von zwölf Berufen aussuchen: Bogenschütze, Heiler, Krieger oder Magier. Viele Geschäftstüchtige verdienen auch als Händler eine ganze Stange Gold.

Fernöstliche Kampftechniken in Midgard
Die Welt von Midgard betrachtet der Abenteurer aus einer isometrischen 3D Kamera, die praktischerweise zoom- und drehbar ist.Seine Spielfigur bewegt der Schöpfer mit einem einfachen Mausklick. Das Kampfprinzip ist dementsprechend das gleiche, jedoch laufen die Attacken nicht nach einem mal draufklicken weiter, der Held muss mehrmals auf sein Opfer einschlagen oder die Maustaste gedrückt halten.

Praktisch: mittels der genretypischen Hotkeys F1 bis F9 kann der Abenteurer Spezialfertigkeiten aktivieren. Was feindliche Übergriffe auf andere Spieler angeht, bietet der Titel verabredete Gildenkämpfe und aufregende Duelle. In angekündigten Events kann ein Clan sogar eine von zwanzig Burgen erobern. Die Quests des Online-Rollenspiels sind verhältnismäßig tiefgängig - jeder Nicht-Spieler-Charakter hat seine eigene Geschichte. So erzählt beispielsweise ein Händler ein wenig von seinen Lebenswegen und will dem Helden im weiteren Gesprächsverlauf eines seiner Probleme aufdrücken. Leider sind die Abenteuer spätestens beim zweiten Charakter ein wenig öde, da sie einer sehr linearen Queststraße folgen.

Technisch veraltet?
Den verschiedenen Terrains und Gebäuden hätte mehr Detailreichtum gut zu Gesicht gestanden. Auch die Anime-Charaktere und verschiedenste Licht- und Schattenspiele, können grafikverwöhnte Rollenspieler nicht wirklich beeindrucken. Die 2D Figuren wirken auf einem 3D Areal irgendwie deplaziert. Kleinere Community Specials wie ein eigener Chatroom sorgen dafür, dass die Verbindung zu den anderen Spielern bestehen bleibt.

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