PlayNation Test Meridian 59

Meridian 59 - Test: Merdian 59

Von Redaktion - Test vom 29.10.2003 - 20:51 Uhr
Meridian 59 Screenshot

Angestaubter Klassiker: Wir haben uns nochmal durch die Welt von Meridian gekämpft!

Vor vielen Jahren waren alle Meridiane über einen Nexus miteinander verbunden. Der Meridian 59 erwies sich als besonders wertvoll und schnell wurden die ersten Vorposten errichtet. Viele Zeitalter später geschah ein schreckliches Unglück, die Verbindungen zu den anderen Vorposten wurden unterbrochen und schreckliche Bestien gelangen in das Reich. Diese wurden von sechs tapferen Helden zurückgeschlagen, deren Zauberkünste noch heute verehrt werden. Doch der Meridian 59 ist gespalten, da drei verschiedene Fraktionen versuchen sich der Krone anzunehmen.
Der Charakter
Die erste Version von Meridian 59 erschien 1996. Bislang kamen sechs Updates heraus. Das Spiel wechselte öfter seinen Betreiber und liegt nun wieder in den Händen seiner Ur-Programmierer den Near Death Studios. Verschiedene Rassen konnte Merdian 59 bisher nicht bieten, eine Alternative soll das umfangreiche Fähigkeits-System bilden,das manheute noch als neumodisch bezeichnen kann. Anfänglich muss der Spieler eine bestimmte Punktzahl auf sechs verschiedene Attribute (Stärke, Klugheit..) verteilen. Diese bestimmen nicht nur die Schlag- oder Magiekraft, sondern beeinflussen auch die so genannte Softgrenze. Als Softgrenze bezeichnet man den Prozentwert, der bei einem Zauber oder einer Fertigkeit verhältnismäßig leicht erreicht werden kann. Jede Zauber- oder Waffenschule die ein Abenteurer erlernen kann, ist in verschiedene Zirkel unterteilt. So benötigt der Charakter eine bestimmte Menge an Erfahrung pro Zirkel, um weitere Kreise aufzusteigen.

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Kampf und Missionen
Aufgrund einer direkten Steuerung die einem Ego-Shooter ähnelt, ist es möglich, dass ein vergleichsweise schwacher Charakter durchaus einen stärkeren töten kann. Die über 100 verschiedenen Zaubersprüche und Fertigkeiten sind sehr ausgeglichen, was die Player vs. Player-Kämpfe in Meridian 59 ziemlich interessant macht.

Vor allem da das Online-Rollenspiel einem freien Spieler vs. Spieler Prinzip folgt, somitauf den meisten Servern können andere Spieler grundlos getötet werden.Außerdem kann man für eine von drei Fraktionen in die Schlacht ziehen und die Ländereien seines Anführers erweitern. Das führt oftmals zu aufregenden Gefechten,die einem altbekannten Capture the Flag System folgen.Was Abenteuer und Gefechte gegen andere Kreaturen betrifft, kann der alte Titel wirklich nicht viel bieten. Die endlose Monsterklopperei ist trist und die wenigen

Die Welt
Auf den ersten Blick erinnert Meridian 59 an Doom 1 oder 2 und das Spiel hat mindestens genau so einen Kultstatus, denn der glorreiche Titel war eines der ersten Online-Rollenspiele. Mit der aktuellen Engine kann die Welt wirklich nicht mehr überzeugen. Allerdings ist ein Update in Produktion, so dass wir uns wieder auf einen kleinen Aufschwung freuen dürfen. Der Meridian 59 ist eine relativ kleine Fantasy-Welt mit knapp hundert verschiedenen Locations. Ein Server bietet Platz für ca. 500 Spieler, die sich ziemlich schnell untereinander kennenlernen

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