PlayNation Test Everquest 2: Wüste der Flammen

Everquest 2: Wüste der Flammen - Test: Everquest 2: Wüste der Flammen

Von Redaktion - Test vom 23.09.2005 - 17:38 Uhr
Everquest 2: Wüste der Flammen Screenshot

Ab in die Wüste: Die erste Everquest 2 Expansion ist garantiert nicht verstaubt!

Mit dem ersten Everquest 2 Add-on "Die Wüste der Flammen" erweitert Sony Online Entertainment die Welt von Norrath um neue Quests, Features und orientalische Landschaften. Auch nach unzähligen Abenteuern wollen die weltweit über 300.000 Anhänger immer weitere Inhalte. Ob mehr geboten wird als ein lauer Wüstenwind?

Zurück zum Anfang

Wer noch keinen höherstufigen Charakter hat, beginnt erst einmal mit der Generierung des eigenen Abenteurers. Wie Fans des Originalspiels bereits wissen, werden 16 spielbare Rassen sowie vier Berufe geboten, die sich im weiteren Spielverlauf in vielfältige Unterklassen spalten. Freeport ist die Heimatstadt der bösen Völker, darunter Dunkelelfen, Oger und die kräftigen Trolle.

In Qeynos hausen die Guten, etwa die robusten Zwerge sowie Hoch- und Waldelfen. Neutrale Helden wie die Menschen, Erudit, Ratonga und weitere Gattungen können sich zu Beginn eine Seite aussuchen. Auch an den umfangreichen Gestaltungsmöglichkeiten des virtuellen Egos hat sich nichts geändert. Vom Kinn bis zur Haarpracht ist alles mittels Regler einstellbar. Das kann den eitlen Rollenspieler mehrere Stunden kosten.

Add-on für Neulinge?
Kaum loggt sich der frisch erschaffene Held ins Spiel ein, geht es auf die Insel der Zuflucht. Im nett gestalteten Tutorial macht sich der angehende Abenteurer Schritt für Schritt mit den Funktionen vertraut. Außerdem wählt man die erste Charakterklasse und absolviert einige kleinere Aufträge.
So muss der Held beispielsweise eine Gruppe verseuchter Rehe erledigen sowie ein paar grüne Goblins ins Jenseits schicken. Sobald man genug vom Schauplatz hat, geht's per Schiffsglocke in die ausgewählte Stadt (Freeport oder Qeynos). Hier fallen schnell die ersten Übersetzungsfehler auf, die auch nach knapp einem Jahr nicht korrigiert wurden. Gewisse Passagen sind immer noch in englischer Sprache. Eine Bestätigung mit "Yes" gehört wohl zum Alltag der Everquest 2 Anhänger. Das kann bei weit über tausend Quests schon stören. Doch kommen wir zu den Neuheiten.
Praktischerweise ist in "Everquest 2: Die Wüste der Flammen" nicht nur die Erweiterung enthalten. Sony war so spendabel und hat das Originalspiel direkt dazugepackt. Wer das Add-on ohne Everquest 2 Erfahrungen kauft, wird allerdings relativ schnell bemerken, dass sich der neue Content eher an höherstufige Charaktere richtet. Eine Exkursion ins unentdeckte Ödland endet für junge Helden grundsätzlich tödlich. Anfänger sollten sich erst einmal durch die Abenteuer des Grundspiels kämpfen.

Gladiatoren sind gefragt
Wer sich dennoch mit dem fliegenden Teppich in die neue Wüstensiedlung Maj'Dul traut, kann sich mit anderen Spielern in der Arena messen.
Auch kleine Charaktere können in die Rolle einer starken Kreatur schlüpfen und so ihr geringes Level wettmachen. In verschiedenen Gefechten tauchen sogar spezielle Tränke auf, die den Spieler beispielsweise heilen und so weitere taktische Optionen zulassen. Wer sich nur mit bestimmten Kontrahenten prügeln will, lässt sich seine eigene Arena per Passwort schützen.

WEITER ZU SEITE 2

SEITENAUSWAHL

KOMMENTARE