PlayNation Test Dungeons & Dragons Online

Dungeons & Dragons Online - Test: Dungeons & Dragons Online

Von Redaktion - Test vom 18.04.2006 - 16:43 Uhr
Dungeons & Dragons Online Screenshot

Abenteuer in Eberron: Wie viel Spaß macht das MMO zum Pen and Paper Universum?

Spätestens seit World of Warcraft sind die meisten Spieler von Online-Rollenspielen daran gewöhnt, noch vor der Installation das Handbuch ins Regal zu stellen. Der einfache Grund: Man braucht es nicht. Das Spielprinzip ist derart eingänglich, dass einige kleine Hilfen in der ersten Spielstunde vollauf ausreichend sind, um zukünftig erfolgreich Kobolde, Zombies und ähnliches Gesocks in mundgerechte Stücke zu schneiden. Dungeons & Dragons Online: Stormreach verhält sich eher wie die alten Rollenspielklassiker. Durch das komplexe D&D-Regelwerk stehen den Spielern unzählige Möglichkeiten zu Verfügung. Wer allerdings ohne einen blassen Schimmer dieser Regeln in die Katakomben der Spielwelt hinabsteigt, wird schnell sein blaues Wunder erleben. Wir lassen uns von solchen Kleinigkeiten aber natürlich nicht schrecken.

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Die Qual der Wahl
So groß die Unterschiede zu den "Mainstream-MMO's" auch sein mögen, ganz am Anfang gibt sich auch Dungeons & Dragons Online eher konservativ. Die Charaktererstellung läuft größtenteils in gewohnten Bahnen ab. Fünf Rassen und neun Klassen stehen zur Verfügung. Menschen, Elfen, Zwerge, Halblinge und die "Warforged" haben jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile, die sich im Spiel auch deutlich auswirken.

Wer gerne Schwerter, Äxte und ähnliche Nahkampfwaffen schwingt, kann sich zwischen den Klassen Kämpfer, Paladin und Barbar entscheiden. Zauberfreudige Spieler können als Barde, Hexer, Kleriker (Priester) oder Zauberer durch die Lande ziehen. Nichts für euch dabei? Bleiben noch Schurke und Waldläufer, die exzellent Schlösser knacken bzw. Robin Hood im Bogenschießen Konkurrenz machen. Positiv: Die Klassen werden mit verschiedenen Videos beschrieben. Das macht die Wahl allerdings nicht unbedingt leichter.

Sind die grundlegenden Entscheidungen getroffen, könnt ihr das Aussehen eures Charakters nach Belieben anpassen. Haarfarbe und - Art, Augen, Nase und vieles mehr lassen sich individualisieren. Schon hier sticht die detaillierte Grafik sofort ins Auge - dazu jedoch später mehr. Habt ihr eure Spielfigur optisch nach euren Wünschen gestaltet, könnt ihr theoretisch noch eure Eigenschaftswerte wie Stärke, Intelligenz und Geschicklichkeit anpassen. Wir empfehlen Anfängern allerdings keine Modifikationen vorzunehmen, da die vorgegebenen Werte automatisch für die gewählte Klasse optimiert werden. Habt ihr euren Helden erstellt, geht es auf ins Abenteuer.

Wir kommen
Schon in der US-Beta haben wir fleißig Dungeons & Dragons Online gezockt - wie ihr auch schon in unserem ersten Preview nachlesen konntet. Doch seit dem die europäische Betaphase gestartet ist, hat sich wieder einiges getan. Das fängt schon beim Tutorial an, welches die Macher mit weiteren Wegweisern ausgestattet haben, die gerade Einsteigern das Leben leichter machen sollen. Schritt für Schritt bekommen neue Abenteurer die Spielelemente eingetrichtert. Aber Achtung: Das kann bei dem Umfang des Online-Rollenspiels schon einige Zeit in Anspruch nehmen. Überspringen sollte man die Lernaufgaben nicht, denn im weiteren Spielverlauf geraten nicht D&D Spieler schon oft genug ins Grübeln.

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