PlayNation Test Tabula Rasa

Tabula Rasa - Test: Tabula Rasa

Von Redaktion - Test vom 29.10.2007 - 14:38 Uhr
Tabula Rasa Screenshot

Richard Garriott lässt die Erde untergehen: Ist Tabula Rasa wirklich ein neuer Kulttitel des Ultima Online Schöpfers?

Fazit

Jahrelang erhielt Tabula Rasa jede Menge Vorschusslorbeeren und der Name Richard Garriott versprach eine wahre Innovationsflut. Der Faszination des Neuen kann man sich schwer entziehen, wenn man einmal in die Welt von Tabula Rasa abtauchte. Wirkliche Innovationen bleiben jedoch aus und die Mischung aus MMORPG und Shooter ist nach Neocron 2 auch keine Neuerfindung mehr. Von Stimmung, Grafikpracht und Storyline ist der Titel absolut gelungen. Dies täuscht aber nicht darüber hinweg, dass viele Features schlichtweg fehlen.

Für den gelegentlichen Spielspaß ist Tabula Rasa ein absoluter Topkandidat. Allerdings bekommt man diesen auch an jeder Konsole oder dem nächsten Spielautomaten, indem man in diesen Münzen einwirft. Ob die Spielerschaft bereit ist monatliche Abogebühren dafür zu zahlen, wird sich zeigen. Und wer weiß, vielleicht waren all die fehlenden Features auf der ToDo-Liste der Entwickler und werden irgendwann als Contenterweiterungen angepriesen und verkauft. So haben wir zwar ein relativ gutes, aber ein unfertig wirkendes Spiel, was wohl auf Druck der koreanischen Fastgamekette NCsoft endlich auf den Markt muss, um Geld einzuspielen.

PvE-Spieler: Umfangreiches Questsystem, Bane metzeln ohne Ende

PvP-Spieler: Einzel- und Gruppenduelle, freies PvP als Mitglied eines PvP-Clans

Solo-Spieler: gut geeignet, allenfalls für einige Missionen braucht man eine Gruppe, welche man via Allgemein-Chat recht schnell findet

Gelegenheitsspieler: gut geeignet, wenn man keinen Wert auf schnelle Karriere legt

Technik: absolut starke Engine mit sehr guter Grafik und perfekten Sound, allerdings sehr hardwareintensiv

Besondere Features: dynamischer, spielerbeeinflusster Frontverlauf, Charakterkloning

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