PlayNation Test Donkey Kong Country: Tropical Freeze

Donkey Kong Country: Tropical Freeze - Der Kong bleibt immer noch King

Von Yannick Arnon - Test vom 12.05.2018 - 16:02 Uhr
Donkey Kong Country: Tropical Freeze Screenshot

Wegen der eher enttäuschenden Verkaufszahlen der Wii U ist einigen wirklich guten Spielen leider nicht die Aufmerksamkeit zuteil geworden, die sie eigentlich verdient hätten. So auch Donkey Kong Country: Tropical Freeze, das zweite Jump'n'Run von Retro Studios zeigte Nintendos Chefgorilla wieder einmal von seiner besten Seite. Mit der Veröffentlichung für Switch hat der Titel eine zweite Chance bekommen, seine Vorzüge unter Beweis zu stellen.

Frostbeulen, ahoi!

Ausgerechnet an DKs Geburtstag kreuzen die Snowmads, eine Gruppe tierischer Wikinger, vor seiner Heimatinsel auf und verwandeln das tropische Paradies in eine Eiswüste. Natürlich lässt sich die Kong-Familie diese Verfrorenheit nicht bieten und bläst zum Gegenangriff. Donkey Kong Country: Tropical Freeze ist ein 2,5D-Plattformer, das heißt Charaktere und Levels sind in 3D animiert, während das Gameplay auf zwei Dimensionen beschränkt bleibt. In einer Reihe von Levels müsst ihr euch zunächst einen Weg über die umliegenden kleineren Inseln bahnen, um schließlich die Snowmads vertreiben zu können. Rennen, Springen und Bananen sammeln wird die nächsten zehn bis elf Stunden eure Hauptbeschäftigung sein, wie man es von der Reihe seit der 16-Bit-Ära gewohnt ist.

Auch das Partner-System von damals ist beibehalten worden. Befreit ihr Diddy, Dixie oder Cranky aus einem Fass mit ihrem Namen, stehen sie euch nicht nur tatkräftig zur Seite, sie erhöhen außerdem eure Gesundheit von zwei auf vier Herzen. Spielt ihr alleine, nimmt der andere Charakter auf Donkey Kongs Rücken Platz. Im Koop kann der zweite Kong entweder von einem Freund gesteuert werden oder wahlweise auch huckepack genommen werden, was insbesondere unerfahreneren Spielern zu empfehlen ist. Die Wahl des Partners hat auch Auswirkungen auf das Gameplay, da sie unterschiedliche Spezialfähigkeiten besitzen. Diddy kann mit seinem Jetpack kurzzeitig schweben und Feinde mit seinen Erdnusspistolen benommen machen. Dixie rotiert mit ihrem Pferdeschwanz und verschafft euch somit einen Doppelsprung, Cranky benutzt seinen Gehstock wie einen Pogostab, um damit auf Gegner zu stampfen oder Stacheln sicher zu überqueren.

Über eine Oberwelt arbeitet ihr euch Stück für Stück bis zum Bossgegner durch, um auf die nächste Insel zu gelangen. In den Levels gibt es für euch mehr zu tun, als einfach nur das Ende zu erreichen. Versteckte KONG-Buchstaben müssen eingesammelt werden, um versteckte Levels zu finden und Puzzleteile schalten Boni wie Artwork, Musikstücke oder Dioramen frei. Hinzu kommen Time Trials, wenn ihr das Spiel zu 200% abschließen wollt. Neu im Vergleich zu Donkey Kong Country Returns sind Ziplines und Unterwasser-Abschnitte, anders als auf dem SNES habt ihr jedoch nur für begrenzte Zeit Luft und müsst entweder auftauchen oder Luftblasen einatmen. Für 100 Bananen gibt es nicht nur ein Extraleben, ihr füllt mit dem Einsammeln von DKs Leibspeise außerdem eine Leiste auf, mit deren Hilfe ihr mit eurem Partner eine Team-Attacke startet, die alle Gegner auf dem Bildschirm auf einen Schlag ausschaltet und in Items verwandelt.

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