PlayNation Test Metroid: Samus Returns

Metroid: Samus Returns - Comeback und Premiere zugleich

Von Yannick Arnon - Review vom 06.10.2017 - 11:33 Uhr
Metroid: Samus Returns Screenshot

Eine Hit List mit 40 energiesaugenden Außerirdischen, ein verwinkeltes Labyrinth und mittendrin die beste Kopfgeldjägerin der Galaxie. Klingelt es bei dieser Beschreibung bei euch? Dann kennt ihr vielleicht noch Metroid II: Return of Samus vom Game Boy. Das Action-Adventure ist mit viel Aufwand für den Nintendo 3DS neu aufgelegt worden. Wir haben Metroid: Samus Returns in der Rolle der titelgebenden Heldin erneut in Angriff genommen und interstellaren Kammerjäger gespielt.

Keine typische Neuauflage

Metroid: Samus Returns lässt sich nicht exakt als Remake bezeichnen. Bis auf die Prämisse der Vorlage, haben sich Nintendo und Entwickler MercurySteam sehr viele künstlerische Freiheiten genommen, mit denen das Action-Adventure auf dem Nintendo 3DS daher kommt. Im Auftrag der Galaktischen Föderation reist Samus Aran auf den Planeten SR388, um die dort lebenden Metroids auszuschalten. Das ist auch schon im Grunde alles, was es in der Kampagne an Story zu erzählen gibt, nach der Introsequenz dreht sich alles ums Gameplay. Wie immer hat Samus alle Upgrades aus ihrem vorherigen Abenteuer entweder verbummelt oder sonstwie verloren, weswegen ihr den Einsatz so wehrlos beginnt, wie eine ca. 1,9 Meter große Frau in einem bewaffneten Exosuit nur sein kann. Die Chozo, eine besonders weit entwickelte Spezies und Schöpfer des Power Suits unserer Heldin, haben auf SR388 reihenweise Erweiterungen und Gadgets hinterlassen, die mit dem Anzug von Samus kompatibel sind - fast als hätten sie geahnt, dass Samus eines Tages hinter ihnen aufräumen müsste...

Der Tutorial-Part beim Betreten des Höhlensystems von SR388 fällt kurz aus und soll euch in erster Linie den Melee-Konter erklären. Drückt ihr im richtigen Moment während eines Angriffs auf den X-Knopf, führt Samus mit ihrer Armkanone einen Uppercut aus, der Gegner kurzzeitig benommen macht. Eure Gelegenheit, um ihren Schwachpunkt für massiven Schaden anzugreifen, der nach einer erfolgreichen Abwehr automatisch anvisiert wird. Ihr solltet die Bewegungen eurer Feinde genau beobachten. Es gibt außerdem einen Audio-Cue, mit dessen Hilfe ihr auf den richtigen Zeitpunkt aufmerksam gemacht werdet. Abgesehen davon gibt euch das Spiel nur wenig Hinweise, höchstens eine kurze Mitteilung, wenn ihr ein neues Upgrade findet. Auf Texteinblendungen im Stil von "Drücke jetzt diesen Knopf!" verzichtet man mit Ausnahme der bereits erwähnten Einführung, ihr seid vollkommen auf euch selbst gestellt.

SR388 ist in verschiedene Bereiche unterteilt, in denen euch giftige Flüssigkeit daran hindert, weiter ins Innere des Planeten vorzudringen. Erst wenn ihr alle Metroids im Gebiet besiegt und ihre DNS erbeutet habt, um sie in dafür vorgesehene Schreine zu buchsieren, läuft die Flüssigkeit ab und der Weg in den nächsten Abschnitt ist frei. Zudem seid ihr auf Upgrades für Anzug und Armkanone angewiesen, um zum Beispiel mit dem Varia Suit Areale mit extremer Hitze zu durchqueren oder mit dem Grapple Beam über gefährliche Abgründe zu schwingen. Optionale Pickups sind ebenfalls in der Spielwelt versteckt, die euch mit zusätzlichen Energiezellen versorgen oder eure Kapazitäten für Missiles und sonstige Waffen erhöhen. Erst wenn ihr alle davon eingesackt habt, erhaltet ihr am Ende eine Fortschrittsrate von 100 Prozent.

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