PlayNation Test Batman: The Enemy Within

Batman: The Enemy Within - Episode 1: Staffel-Auftakt mit Schnitzern

Von Yannick Arnon - Test vom 19.08.2017 - 16:10 Uhr
Batman: The Enemy Within Screenshot

Mit Batman – The Telltale Series lizenzierte Entwickler Telltale Games 2016 eines der erfolgreichsten Comic-Franchises aller Zeiten für eine Reihe von Adventures in Episodenform. Mit Batman: The Enemy Within wird die Serie in diesem Jahr mit einer zweiten Staffel in fünf Episoden fortgesetzt, die erste Episode mit dem Titel "The Enigma" ist bereits für mehrere Plattformen erhältlich. Grund genug also für uns, um Cape und Kutte überzustreifen und die Batcave zum Testlabor umzufunktionieren.

"Riddle me this, Batman..."

Vor Spielbeginn habt ihr die Möglichkeit, eure Entscheidungen aus Batman – The Telltale Series zu importieren. Alternativ lasst ihr diese entweder per Zufall bestimmen oder trefft jeweils einzeln eure Wahl, falls ihr die erste Staffel nicht gespielt haben solltet. Zu Beginn von Batman: The Enemy Within ist Gotham City im Begriff, ruhigeren Tagen entgegen zu blicken. Die Revolution der Childen of Arkham ist vereitelt, Wayne Enterprises ist erfolgreicher als je zuvor und dem GCPD ist es unter der Führung von Commissioner Gordon gelungen, die Verbrechensrate in der Stadt drastisch zu reduzieren.

Das alles ändert sich schlagartig, als der Riddler nach Gotham zurückkehrt. Er gilt als der erste kostümierte Bösewicht, der bereits mehrere Jahre vor Batmans Erscheinen aktiv war und erregt mit seinen oftmals lebensgefährlichen Rätseln erneut Aufsehen. Mit ihm erscheint auch eine mysteriöse Behörde auf der Bildfläche, die nur als "The Agency" bekannt ist. Amanda Waller, die Leiterin der Agency, ist wenig von Batmans Nacht-und-Nebel-Aktionen begeistert und scheint darüber hinaus eine Agenda zu verfolgen.

Wieder einmal schlüpft ihr in die Rolle von Bruce Wayne, Milliardenerbe und selbsternannter Rächer von Gotham City. Beide alter Egos kommen im Laufe der Handlung zum Zuge, der Wechsel zwischen ihnen wird in der Regel vom Spiel bestimmt. Überhaupt fällt euer Input eher gering aus, die meiste Zeit wählt ihr in Dialogen eine von vier möglichen Antworten oder trefft eine Entscheidung, während eine Cutscene abläuft.

Die Action-Passagen laufen in Form von Quick Time Events ab, bei denen ihr die Eingaben auf dem Bildschirm möglichst schnell ausführen müsst. Im Vergleich zum Vorgänger müsst ihr hier gelegentlich mehrere Tasten in der richtigen Reihenfolge eingeben oder dürft wählen, ob Batman zu einem Roundhouse Kick oder einem Bodyslam ansetzt. Klassisches Point & Click-Gameplay gibt es nur sporadisch und selbst mit deaktivierten HUD-Hilfen sind diese Abschnitte ein Kinderspiel. Zwar verstaut Batman jetzt auch Gegenstände im Inventar, anspruchsvoller werden die Rätsel dadurch aber nicht.

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