Test vom 24.07.2017 - 13:56 Uhr - Kommentieren
Splatoon 2 Screenshot

Nintendos kuriose Kreuzungsexperimente gehen mit dem nächsten großen Switch-Titel in eine weitere Runde: In Inkopolis, dem Ort, an dem Tintenfische und Menschen aufeinander treffen, wird erneut der örtliche Baumarkt aufgekauft und mit Farbeimern um sich geworfen - viel getan hat sich im Vergleich zum Vorgänger allerdings nicht. Ist Splatoon 2 lediglich ein halbfertiges Sequel oder eine gelungene Fortsetzung der farbenfrohen Shooter-Grundidee?

Nicht einmal Nintendo dürfte mit dem Erfolg von Splatoon gerechnet haben. Ein komplett neues Franchise, in einem umkämpften Shooter-Genre, auf einer von Anfang an zum Scheitern verurteilten Konsole - der Release auf der Wii U hätte der vielleicht größten neuen Nintendo-Marke der letzten 15 Jahre nicht gut tun können. Die bereits fertig gestellten Todesanzeigen entpuppten sich als Fehler: Fast 5 Millionen Mal konnte sich Splatoon seit Release weltweit verkaufen, in Japan gilt der Titel als größter Neustart des vergangenen Jahrzehnts.

Im Heimatland Nintendos ist die Veröffentlichung von Splatoon 2 für den langfristigen Erfolg der Nintendo Switch umso wichtiger. Auch international wird der Titel beweisen, ob die Konsole weiterhin auf ihrem schnurstracks Richtung Erfolg liegenden Kurs bleiben wird - momentan spricht nur wenig dagegen. Die Magie des roten Konsolenherstellers ist mit vermeintlicher Logik von Analysten nicht zu erklären. Es ist ein besonderer Flair, der mit jedem neuen Spiel deutlich wird.

Splatoon 2 Screenshot aus dem Online-Multiplayer

Klassik-Shooter mit Farbenliebe

Splatoon 2 setzt auf das exakt selbe Spielprinzip wie das Original: Im Prinzip handelt es sich um einen gewöhnlichen Multiplayer-Shooter mit Waffen, Karten, Teams, ablaufender Zeit und einem festen Ziel vor Augen. Die einzelnen Komponenten unterscheiden sich jedoch stark von üblichen Konventionen.

Simpel ausgedrückt: Beide Teams besitzen ihre jeweils eigene Farbe, mit der sie sich gegenseitig bekämpfen - Grün gegen Pink, Blau gegen Gelb, Türkis gegen Orange, eine Vielzahl an Kombinationen ist möglich. Die Waffen (Eimer, Sniper-Gewehr, Pinsel, Maschinenpistole, Dual-Pistole, Farbroller und viele weitere) verspritzen allesamt die Farbe des Teams, dem man angehört.

Ziel ist es, so viel horizontale Fläche wie möglich auf der Karte mit der eigenen Farbe einzukleistern und den Gegner davon abzuhalten, mehr zu versprühen als das eigene Team. Wer nach Ablauf des Timers am meisten Fläche auf der Karte eingefärbt hat, gewinnt. Die rivalisierende Farbe lässt sich überfärben, Gegner können außerdem mit den eigenen Waffen getötet werden. Keine Sorge, es gibt Respawns!

Splatoon 2 Screenshot der Punkte-Vergabe

Hinter diesem eigentlich recht simpel klingenden Spielprinzip versteckt sich jedoch eine Menge Tiefe. Nicht nur horizontale Flächen können eingefärbt werden, sondern auch vertikale. Der Charakter, eine Mischung aus Mensch und Tintenfisch, kann nämlich jederzeit zwischen den beiden Grundformen wechseln. Als Mensch kann er seine Waffen nutzen, Fertigkeiten nutzen und mit seinen Teamkameraden interagieren. Als Tintenfisch ist es möglich in die Farbe der eigenen Mannschaft einzutauchen und in stark erhöhter Geschwindigkeit umherzuschwimmen. In der Tintenfisch-Form kann nicht geschossen werden, dafür ist es möglich, Wände empor zu schwimmen, Hindernisse wie Gitter zu überwinden und einen Sprung-Teleport in Richtung eines Teammates auszuführen. 

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Ich als Spieler muss aber nicht nur die Karte selbst zu meinem Vorteil nutzen, sondern obendrein auch die vielen Angriffsmöglichkeiten: Neben der Hauptwaffe verfügt mein Charakter über eine Sekundärwaffe wie Granaten, Saugroboter oder Minen. Beim Schuss mit jeder Waffe verbraucht der Spieler in Form von Tinte gespeicherter Munition, die aufgefüllt wird, sobald man als Tintenfisch in der eigenen Farbe umherschwimmt. Habt ihr genug Fläche eingefärbt oder besonders viele Gegner umgewälzt, wird eure Ultimate freigeschaltet: Hierbei handelt es sich um eine besonders starke Attacke wie eine tintentropfende Regenwolke, einen Jetpack oder einen regelrechten Farbtornado. Die Ultimate verbraucht keine Tinte, sondern füllt eure Munition beim Einsatz komplett auf - praktisch.

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Von Wladislav Sidorov Unser Team
Splatoon 2
  • Splatoon 2

  • Entwickler: Nintendo
  • Publisher: Nintendo
  • Genre: Third-Person-Shooter
  • Status: Keine Angabe
  • Altersfreigabe: Keine Angabe
  • Release
  • NINTENDO SWITCH: 21.07.2017
Star
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