Von Ben Brüninghaus | News vom 10.05.2017 - 19:00 Uhr - Kommentieren
Prey Screenshot

Wir haben uns den neuen Ego-Shooter Prey im Detail angesehen und ausführlich getestet. Deshalb möchten wir euch auf den kommenden Seiten beleuchten, ob sich ein Kauf lohnt und was ihr vom Titel erwarten dürft. Um nicht zuviel vorweg zu greifen, können wir vorerst guten Gewissens sagen, dass wir eine Menge Spaß mit dem Sci-Fi-Horror-Thriller hatten und die eine oder andere positive Überraschung auf euch wartet, die ihr nicht vergessen werdet. 

Wie wir bereits ausführlich in unserer Vorschau berichteten, handelt es sich bei Prey nicht um Prey 2, sondern um ein Reboot der Marke aus dem Hause Arkane Studios und Bethesda.

Doch was hat die Übernahme der "IP", wie es so schön heißt, gebracht und kann das fertige Spiel überzeugen? Diese Frage stellen wir uns in einem ausführlichem Test und hoffen, dass wir sie euch in einem angemessenem Rahmen beantworten können.

Allem voran schürt der Name einer größeren Marke im Vorfeld immer eine entsprechende Erwartungshaltung. Die Spieler lesen DOOM und sie wissen, dass sie in etwa auf sowas wie Dämonen stoßen und mit Dingen konfrontiert werden, die direkt aus der Hölle entsprungen zu sein scheinen. Sie erwarten dies ab einem gewissen Zeitpunkt auch förmlich. Bei Wolfenstein wissen sie zumindest soviel, dass es sich zu einem Bruchteil um die Burg Wolfenstein handeln muss und wir einige Jahre in der Zeit zurückgeworfen werden, falls die Entwickler der Reihe treu bleiben. Bei Prey ist es ähnlicher Natur. Primär haben wir Aliens und übernatürliche Kräfte im Gedächtnis. Darauf dürft ihr euch in Prey auch freuen, allerdings waren das schon die einzigen Parallelen zum ursprünglichen Titel.

Arkane Studios hat eine ausgeklügelte Rahmenhandlung entstehen lassen, die fortan als Gerüst für ihre Neuinterpretation gelten sollte. Der Spieler, der kurzerhand auf die Raumstation Talos I verfrachtet wird, schlüpft in die Rolle von Morgan Yu. Als weibliche Protagonistin oder wahlweise männlicher Protagonist werdet ihr mit einer Vielzahl an Geheimnissen der Menschen konfrontiert, die sich für diese Raumstation verantwortlich zeigen. Schnell wird klar, dass Morgan eine besondere Rolle auf der Talos I einnimmt, genauso wie ihr Bruder Alex und einige Nebenfiguren, die eine funktionierende Konstellation ausmachen. 

Außerirdische Spezies: Typhon

Im Laufe der Geschichte werdet ihr euch mit einer mysteriösen Spezies auseinandersetzen müssen, die außerirdischen Ursprungs zu sein scheint und offensichtlich über keine feste Materie verfügt. Die Kombination der musikalischen Atmosphäre und einzelner Teilelemente, wie beispielsweise die Typhon, lassen schnell den Anschein erwecken, dass es sich hierbei um einen Sci-Fi-Horror-Thriller handeln muss, der euch das Fürchten lehren möchte. Die Vielfältigkeit der Typhon und die Möglichkeiten, die dem Spiel damit geboten werden, sind kaum mit anderen Titeln zu vergleichen. So schafft es Prey tatsächlich mit einer besonderen Jump-Scare-Mechanik, dass sich der Spieler auch nach 10 Stunden Spielzeit immer noch erschreckt, wenn ein "Mimic" als Tasse oder Medipack getarnt seine reale Form annimmt und einem regelrecht ins Gesicht springt.

Die Typhon sind ein essenzieller Bestandteil des Szenarios, die mitunter für das Chaos auf der Talos I verantwortlich sind. Besonders erwähnenswert ist das differenzierte Auftreten der fremdartigen Wesen. Wo die "Mimic" einem Facehugger aus dem Alien-Franchise nahekommen, gibt es auch Phantome, die nahezu humanoid wirken und andere mögliche Gestalten.

Der Alptraum kommt dem Nemesis aus Resident Evil 3 gleich und hier ist der Name Programm. Dieser Übermacht gilt es nur schwer zu entkommen, doch so ist es an euch, einen entsprechenden Weg zu finden. Oder wie wäre es, einem umherwütenden Poltergeist auf einer dunklen, verlassenen Raumstation zu begegnen? Das lässt den einen oder anderen Spieler sicherlich ins Schwitzen geraten.

Empfehlen Tweet absetzen Google Plus

Seiten-Auswahl

Prey
  • Prey

  • Entwickler: Arkane Studios
  • Publisher: Bethesda Softworks
  • Genre: Action-Shooter
  • Status: Entwicklung
  • Altersfreigabe: Keine Angabe
Star
Bewerte Prey mit deiner Note. Dabei wertest du von Note 1 bis 5, während 5 die beste Wertung ist. Insgesamt haben 24 Spieler eine Wertung von 4/5 abgegeben. 1 2 3 4 5
Kaufen Alle Infos

Updates

News zu The Evil Within 2

The Evil Within 2 - Auf dem PC wurde ein optionaler First-Person-Mode entdeckt

22.10.

Super Mario Odyssey - In der Verpackung befindet sich ein Songtext

22.10.

Need for Speed Payback - Downloadgröße auf der Xbox One vergleichsweise gering

22.10.

Xbox One - Vermeintliche Liste von abwärtskompatiblen Spielen der ersten Xbox geleakt

22.10.

The Evil Within 2 - First-Person-Mode in PC-Version entdeckt

21.10.

Super Mario Odyssey - Mario schlüpft dank Amiibo in Hochzeitskleid

Weitere News anzeigen

Games bewerten

  • PUBG Survival 4/5
  • Call of Duty WW2 Shooter 3/5
  • Friday the 13th: The Game Survival-Horror 4/5