Test vom 14.11.2016 - 16:00 Uhr - Kommentieren
Watch Dogs 2 Screenshot

Am morgigen Tag, dem 15. November 2016, wird Watch Dogs 2 von Ubisoft offiziell releast. Allerdings halten sich viele Händler nicht an das eigentliche Veröffentlichungsdatum und haben bereits vor dem Wochenende dem Drängen der Spieler nachgegeben und die Versionen herausgegeben - und dabei die Fans alles andere als enttäuscht. Was wir von dem Hacker-Abenteuer halten, verrät euch unser Test.

„Einmal im System, immer im System“

Als cleverer Jungspund Markus Holloway absolvieren wir gleich zu Beginn des Spiels ein Aufnahmeritual für die Hackergruppe DedSec. Wie sollte es anders sein, besteht unsere Aufgabe darin, unbemerkt in ein Gebäude einzudringen und Daten zu extrahieren. Gelingt es uns, werden wir ein Teil der berühmten Bande.


Die Story von Watch Dogs 2 spielt nach den Geschehnissen des ersten Teils. Einige Charaktere aus den Erweiterungen finden sich auch in diesem Ableger wieder. DedSec versucht die Aktivitäten einer korrupten Organisation namens Blume zu stoppen, denn mit dem sogenanten ctOS 2.0 haben sie ein Überwachungssystem geschaffen, das alle gewünschten Informationen aus den Menschen saugen und nach persönlichem Gusto verwenden kann.
Um sie aufzuhalten, entwickelt DedSec eine eigene App, die für alle Menschen im Appstore downloadbar ist. Ziel des Spiel ist es, möglichst viele Follower für sich zu gewinnen, um deren Prozesserorleistung im Kampf gegen Blume nutzen zu können.

GTA V - Kopie?

Am ersten Teil des Hackerspiels wurde oft bemängelt, dass es in einigen Abschnitten versucht hat GTA 5 zu kopieren. Und das leider alles andere als gut. Das hat sich nun komplett gedreht. In Watch Dogs 2 hatten wir die letzten Tage immer wieder das (schöne) Gefühl durch die Straßen von Los Santos in einem der zahlreichen Fahrzeuge zu düsen. Die Straßen und Fußgängerzonen von San Francisco sind belebt und warten nur darauf, von euch entdeckt zu werden.
Optisch hat Ubisoft im zweiten Ableger des Hackingabenteuers im Vorfeld nicht zu hoch gestapelt, was jetzt im fertigen Spiel für Überraschungen sorgt. Strahlende Farben, klare Texturen und ein stetiger Wetter- sowie Tag-und-Nacht-Zyklus lassen das erste Watch Dogs ganz schön alt aussehen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Altes Prinzip, neuer Glanz

Dem Spielprinzip ist Ubisoft dabei treu geblieben: Waghalsige Verfolgungsjagden durch die Stadt und hacken, dass sich die Balken biegen. Doch was im Vorgänger eher schlecht als recht funktioniert hat, entpuppt sich in diesem Teil als abwechslungsreiche Strategiemöglichkeit. Es scheint jedem selbst überlassen zu sein, wie er an eine Aufgabe heran geht.
Wir haben versucht, mit möglichst wenig toten Gegnern an das Ziel zu kommen und die Waffen in der Tasche zu lassen, was mal mehr und mal weniger gut funktioniert hat.

Im Skillbaum lassen sich für jeden Spielstil die Fähigkeitspunkte anpassen. Wer also, wie wir, die Gegner lieber schleichend ausschaltet, skillt auf Hackingskills an Menschen und Maschinen. Es lässt sich aber ebenso das schnellere Nachladen oder die Schussfrequenz hochleveln. Die Punkte für das Freischalten der Zusatzfähigkeiten verdienen sich relativ einfach im gesamten Spiel mit dem Erfüllen von Haupt- sowie Nebenmissionen. Steigt dabei die Zahl der Follower an, erreicht ihr das nächste Level und erhaltet dafür Fähigkeitspunkte.

Hack mich!

Am rechten, unteren Bildrand ist dauerhaft eine Energieanzeige eingeblendet. Sie zeigt nicht etwa den LP-Stand von Markus an, sondern die Energiebalken die ihm zur Verfügung stehen, um zu hacken. Es empfiehlt sich hier, einige Skillpunkte für dessen Vergrößerung zu investieren.
Jede Hackingaktivität verlangt einen oder mehr Balken der Leiste. Ist sie leer hat Markus keine Möglichkeit mehr, etwas zu manipulieren. Mit der Zeit füllen sich die Balken von allein auf, allerdings ist dafür in Gefechten oder schwierigen Operationen oft nicht die Zeit. Dafür gibt es allerdings einen Trick: Bereits im vorherigen Teil ließ sich das Geld anderer Menschen über ihr Smartphone ganz einfach auf das eigene Konto abbuchen. In Watch Dogs 2 haben einige Menschen die Hackingoption „Dollar“ oder aber „Energie“. So könnt ihr also Gegnern, Passanten und sogar Robotern die nötige Energie zum Hacken abzapfen.

Wer über räumliches Vorstellungsvermögen verfügt, hat bei den Rätselaufgaben in Watch Dogs 2 einen Vorteil. Immer wieder kann Markus nicht einfach so auf das gewünschte System zugreifen, selbst wenn er es an den Security-Leuten vorbei bis zum Server geschafft hat. Entweder fehlt ein Schlüssel, der sich mithilfe der Kameras leicht aufspüren lässt, oder aber die Leitungen sind nicht korrekt verbunden. Es ist dann eure Aufgabe, die Knotenpunkte richtig zu drehen, sodass der Strom ans Ziel fließen kann. Was nach einer einfachen Stromkreisaufgabe aus der Schulzeit klingt, entpuppt sich im Laufe des Spiels zu einem kniffligen Vergnügen auf Zeit.

Von den Energiekosten her sehr teuer, aber auch unbeschreiblich hilfreich, sind die beiden Optionen, den Gegner von anderen Menschen erledigen zu lassen. So habt ihr die Möglichkeit, sofern geskillt, eine falsche Fahndung heraus zu geben. Wenige Augenblicke später wird die Polizei anrücken und die gewünschte Person festnehmen. Meist geht das unproblematisch, besonders aggressive Gegner allerdings verwickeln die Polizei auch in Gefechte.
Außerdem könnt ihr andere Banden dazu anstiften, den Gegner auszuschalten. Im Gegensatz zu den Polizeiaktionen verläuft diese Option meist blutig. Ihr könnt währenddessen im Gebüsch oder hinter einer Mauer versteckt abwarten und zusehen oder das Getümmel und die Verwirrung nutzen, um an euer Ziel zu kommen.

Mit der Drohne am Boden und in der Luft

Im Hackerspace, eurer Zentrale, könnt ihr euch DedSec gebrandete Kleidung kaufen und anders erworbene Outfits anziehen. Außerdem findet ihr dort einen 3-D-Drucker, der euch Waffen ausspuckt, die ihr außerdem noch optisch modifizieren könnt. Doch er kann noch mehr: Mit einem einfachen Klick produziert das Gerät eine fahrende Drohne, mit der ihr, ähnlich wie in Rainbow Six: Siege, in Gebiete eindringen könnt, die sonst schwer zu erreichen sind. Außerdem könnt ihr über sie ganz normal hacken, obwohl ihr nicht im entsprechenden Raum steht.
Später im Game gibt es außerdem noch eine fliegende Drohne, mit der ihr durch die Lüfte düsen könnt. Das eröffnet neue Möglichkeiten und treibt den Spielspaß weiter in die Höhe. Drohnen sind auch im echten Leben ein großer Hit. Diesen Hype hat Ubisoft gut aufgegriffen.

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Seiten-Auswahl

Von Franziska Behner Unser Team
Watch Dogs 2
  • Watch Dogs 2

  • Entwickler: Ubisoft
  • Publisher: Ubisoft
  • Genre: Action-Adventure
  • Status: Keine Angabe
  • Altersfreigabe: Keine Angabe
  • Release
  • XONE: 15.11.2016
  • PS4: 15.11.2016
  • PC: 29.11.2016
Star
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