PlayNation Test Through the Woods

Through the Woods - Eine Mutter hat es nicht leicht!

Von Patrik Hasberg - Review vom 10.11.2016 - 17:29 Uhr
Through the Woods Screenshot

Trolle, Riesen und Hexen? In dem Indie-Horrorabenteuer Through the Woods begeben wir uns auf der Suche nach unserem Sohn auf eine Reise quer durch die nordische Mythologie und Sagenwelt. Ob das Konzept des kleinen norwegischen Entwicklerstudios Antagonist wirklich aufgegangen ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Eine Reise durch die nordische Mythologie

Des Nachts alleine durch einen finsteren Wald zu laufen, lediglich mit einer Taschenlampe bewaffnet, ist wohl für die meisten Menschen eine absolute Horrorvorstellung – abseits davon verbringen wir unseren Feierabend lieber in waagerechter Position auf der heimischen Couch. Natürlich nur, um die neusten Spiele zu testen!

In dem Horror-Adventure Through the Woods des norwegischen Indie-Studios Antagonist, haben wir allerdings einen verdammt guten Grund, genau dies zu tun, also des Nachts durch einen düsteren Forst zu streifen, nicht die Sache mit der Couch…

Mutter sein ist nicht immer einfach!

Es könnte alles so schön sein: Vor der Haustüre unseres sich jenseits jeglicher Zivilisation befindlichen Blockhauses befindet sich ein kristallklarer See, weit und breit ist keine Menschenseele zu hören und zum Mittag gibt es Pizza!

Doch wie so oft ändert sich die Situation schlagartig, als unser Sohn Espen mitten in der Nacht von einem bärtigen alten Mann entführt wird. Vorbei ist es mit der scheinbaren Idylle, die schon zu Beginn nicht so richtig zu überzeugen vermochte. Ein finsteres Geheimnis umgibt die kleine Familie, wir wollen an dieser Stelle aber nicht zu viel verraten.

In Through the Woods schlüpfen wir als Spieler kurzerhand in die Rolle der besorgten Mutter, die zu allem bereit ist, um ihren Sohn wohlbehalten zurückzuholen.

In den Wäldern Norwegens

Through the Woods spielt in den Wäldern der norwegischen Westküste und bedient sich reichlich an der nordischen Mythologie. Espens Mutter erzählt dabei rückwirkend die Geschichte um das Verschwinden ihres Sohnes und die dazu gehörigen Umstände. Viele der Ideen, die sich das Entwicklerstudio ausgedacht hat, sind angenehm erfrischend und einfach unverbraucht.

Lediglich mit dicker Winterjacke, wärmender Mütze und der genretypisch obligatorischen Taschenlampe ausgestattet, begleiten wir die verängstigte Protagonistin durch finstere Wälder, alte Wikingerdörfer und gefährliche Sümpfe. Schließlich hat die norwegische Mythologie zahlreiche Volkssagen zu bieten, die bei dem einen oder anderen Spieler mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Gänsehaut hervorrufen wird.

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