PlayNation Test Star Ocean: Integrity and Faithlessness

Star Ocean: Integrity and Faithlessness - Unser Test zum Sci-Fi-Rollenspiel

Von Franziska Behner - Test vom 05.07.2016 - 18:19 Uhr
Star Ocean: Integrity and Faithlessness Screenshot

Wir haben uns für euch gemeinsam mit Fidel, Miki und den anderen Charakteren in die Welt von Star Ocean: Integrity and Faithlessness begeben. Dort stellten wir uns menschlichen Gegnern sowie riesigen Monstern an Stränden, im Wald oder in der Nähe eines Raumschiffes. Was wir dort erlebt haben und was uns besonders aufgefallen ist, erfahrt ihr in unserem Test zu dem Rollenspiel von Square Enix.

Fight for Freedom

Im nunmehr fünften Teil der Serie begeben wir uns mit Fidel Camuze, dem blauhaarigen Protagonisten, der dem Helden Fayt Leingod aus dem dritten Teil verdächtig ähnelt, auf ein neues Abenteuer in Star Ocean: Integrity and Faithlessness. Er wächst als Sohn eines großen Schwertkämpfers auf und unterrichtet nun auch Jüngere in der Kunst des Kampfes. In seinem Dorf geht es sonst ganz gesittet und ruhig zu, bis plötzlich die Zeichen auf Krieg stehen und Fidel gemeinsam mit seiner Schulfreundin Miki Sauvester loszieht, um Hilfe in der Hauptstadt zu erbitten. Doch was als kleines Abenteuer beginnt, wird schon bald zu der Reise und Zeit seines Lebens im Kampf gegen die Angreifer auf ihr Land.

Healing! Ice! Boooooom!

Außerhalb der Städte, die wir immer wieder bereisen, trifft unsere Gruppe auf Gegner der unterschiedlichsten Art. Wer keine Lust auf einen Kampf hat, kann in den meisten Fällen an der Seite vorbeilaufen oder über eine Escape-Line dem Kampf entfliehen. Allerdings ist dies nur in Notfällen zu empfehlen, denn Kämpfe bringen EXP und weitere Punkte, die ihr dringend brauchen werdet. Im Laufe des Spiels stoßen immer mal wieder Charaktere zum Team oder verlassen dieses wieder, sodass ihr im späteren Spielverlauf auch mit bis zu sieben Charakteren auf dem Kampffeld steht. Da die Gruppe dann mehr als nur einen zaubernden Charakter beinhaltet, kracht und explodiert ganz schön viel.

Wenn ihr euch also für das Kämpfen entschließt, könnt ihr euch auf ein actionreiches Battle einstellen. Verschiede Angriffe und Skills lassen sich über die drei Tasten Viereck, Kreis und X einfach abrufen, ohne große Kombinationen lernen zu müssen. In Echtzeit könnt ihr also leichte und schwere Attacken sowie einen Block samt Konterangriff vollführen. Recht übersichtlich also. Das ist auch ein Pluspunkt, denn wilde Kamerafahrten verwehren euch oft eine gute Sicht, wenn ihr nicht selbst mit dem linken Joystick nachhelft. Während einer Auseinandersetzung mit Gegnern könnt ihr auch auf das Kampfmenü zugreifen, das euch ermöglicht, Items zu nutzen oder eure Rollen/Jobs zu wechseln.

Jeden Tag eine andere Rolle

Im neusten Teil von Star Ocean könnt ihr mit einer Art Skillpunkte, die ihr aus Kämpfen erhaltet, eure Charaktere weiterbilden. Dafür hat sich Square Enix eine besondere Möglichkeit ausgedacht: Es gibt verschiedene Jobs, die ein Charakter annehmen kann. Insgesamt stehen jeweils vier Slots zur Verfügung. Um diese zu füllen, müssen Jobs erlernt werden, die sich im Laufe des Spiels freischalten lassen. Als „Insect Slayer“ beispielsweise erhaltet ihr moderate Vorteile im Kampf gegeben eben diese Gegner, was euch ein Weiterkommen an manchen Stellen, vor allem in den ersten Stunden, erleichtern sollte. Die Jobs können immer wieder neu verteilt werden, auch während eines Kampfes. So kann ein Gebiet, das bisher schwierig zu bewältigen war, nun lösbar werden.

Insgesamt sind die Zwischenkämpfe sehr leicht schaffbar, während die Auseinandersetzungen mit menschlichen Gegnern auf freiem Feld oft sehr schwer gestaltet wurden. Dies ist besonders ärgerlich, da die Speicherpunkte sehr weit auseinander platziert wurden und wir so einen ganzen Spielabschnitt erneut spielen mussten. Mehrmals.

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