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Hardware - Eine Maus für alle Fälle: EpicGears MorphA

Von Yannick Arnon - Test vom 07.04.2016 - 19:49 Uhr
Hardware Screenshot

Für die meisten PC-Zocker ist eine gute Maus unverzichtbar. An genau diese Zielgruppe richtet sich auch das optische Modell "MorphA" vom Hersteller Epic Gear, die mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von rund 80 Euro eine wohlüberlegte Anschaffung sein will. Wir haben von EpicGear ein Exemplar zur Rezension bekommen und prüfen, ob und inwieweit MorphA günstigeren Mäusen überlegen ist.

Einfaches Design, beachtliche Performance

Per USB-Kabel wird die Maus mit dem PC verbunden, ihr müsst euch also keine Gedanken um eine etwaige Akkulaufzeit machen. Das Kabel hat eine Länge von 1,8 Metern, der mitgelieferte Treiber ist wenige Sekunden nach dem Einstecken installiert. Die Form ist in einem schlichten, symmetrischen Look gehalten und fühlt sich auch ohne die oftmals betont ergonomischen Verformungen anderer Mäuse angenehm in der Hand an. Am linken und rechten Rand der MorphA befinden sich Gummierungen, mit deren Hilfe ihr zusätzlichen Halt für Daumen und den kleinen Finger bekommt. Neben linken und rechten Maustasten sowie einem Mausrad befinden sich noch vier weitere Schalter in dem Gehäuse.

Mit dem Knopf unter dem Mausrad könnt ihr zwischen fünf verschiedenen Farbprofilen wählen. Die Ränder des Mausrads sind mit zwei RGB-Lämpchen umhüllt, außerdem leuchten auf dem Rücken des Gehäuses die Initialen des Herstellers sowie der Name der MorphA. Zur Auswahl stehen die Farben Blau, Gelb, Orange, Grün und Lila, zwischen denen ihr nach Herzenslust wechseln dürft. Wird die Maus nicht benutzt, schaltet sie die verschiedenen Farben durch, bis ihr sie wieder bewegt. Außerdem steckt in dem Gehäuse ein Knopf, mit dem ihr die Punktdichte regelt. Vier verschiedene dpi-Stufen beherrscht die MorphA, zwischen denen ohne spürbare Verzögerung zur gewünschten Sensibilität der Bewegungen des Mauszeigers gewechselt wird. Die RGB-Beleuchtung zeigt euch an, auf welcher Stufe sich sich die dpi-Rate gerade befindet. Zu guter Letzt sind an der linken Seite zwei weitere Tasten angebracht, die primär dazu benutzt werden um vor oder zurück zu blättern. Mit Ausnahme des dpi-Reglers lassen sich die restlichen Knöpfe frei programmieren, was ihre Funktion in Spielen betrifft.

Marathonläufer statt Sprinter

Von der Verarbeitung her machen die Tasten einen robusten Eindruck und die beiden Maustasten reagieren präzise auf jeden Druck, egal auf welchem Teil der Fläche ihr sie betätigt. Ganze 6.400 dpi schafft der Infrarot-LED-Sensor, sodass Bewegungen möglichst akkurat umgesetzt werden. Mit einem Gewicht von ca. 110 Gramm lässt sich MorphA auch über längere Zeiträume benutzen, ohne dass ihr Schmerzen im Handgelenk bekommt. Nach einer knapp neunzigminütigen Klickorgie in The Secret of Monkey Island funktionieren die Maustasten immer noch so zuverlässig wie beim ersten Einstöpseln, wohingegen sich bei Budget-Geräten bei entsprechender Nutzung bereits die ersten Anzeichen von Verschleiß bemerkbar machen.

Nicht nur für Gamer geeignet

Trotz des symmetrischen Designs ist die MorphA in erster Linie für die Bedienung mit der rechten Hand geeignet. Bei Benutzung mit der linken Hand lassen sich die beiden Knöpfe am Seitenrand nur schwer erreichen. Die wahrscheinlich stärktste Eigenschaft der MorphA ist der hohe Grad an Präzision, die sie bei der Erkennung der Bewegungen liefert. Dank des dpi-Reglers ist sie flexibel genug, um sich euren individuellen Ansprüchen anzupassen. Auch wenn EpicGear die MorphA als Gaming-Maus konzipiert wurde, macht sie auch mit ihrer punktgenauen Pointersteuerung in Bereichen wie Audio- und Grafikbearbeitung eine gute Figur, wenn es auf präzise Klicks ankommt. Mit einer Mischung aus Komfort und Zuverlässigkeit ist die MorphA ideal für euch geeignet, wenn ihr eine Maus sucht, die auch über einen längeren Zeitraum in einem angemessenen Zustand funktioniert.

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