PlayNation Test The Division

The Division - Kann der Shooter dem Hype gerecht werden? Unser Test

Von Pierre Magel - Test vom 20.03.2016 - 18:06 Uhr
The Division Screenshot

Kaum ein Spiel wurde vor dem Release so heiß diskutiert wie der Online-Shooter The Division vom Entwicklerstudio Ubisoft. Wird er genug Content haben? Ist es doch nur "Destiny für PC" und wie viel schlechter ist die Grafik im Vergleich zu früheren E3 Präsentationen? Wir haben uns im apokalyptischen New York ausgetobt und beantworten die wichtigsten Fragen. Unser Test.

Und täglich grüßt die Apokalypse

Als perfekt ausgebildeter Spezialagent könnte es ja mal einen Auftrag geben, der uns auf eine paradiesische Insel führt, wo wir nach erfolgreicher und hoffentlich nicht zu tödlicher Mission unseren Feierabend genießen, dem Sonnenuntergang frönen und die einzige Qual noch ist, welchen Fruchtcocktail wir nehmen sollen.

Schnee. Kälte. Chaos. Weit und breit kein wunderschöner Strand und der einzige Cocktail, den wir erwarten dürfen, ist der vor Ort überall herrschende und garantiert tödliche Virencocktail.

Unsere Galerie zum Online-Shooter

The Division von Ubisoft führt uns also in ein winterliches New York City, das am Black Friday in eine riesige Katastrophe geführt wurde. Über Geldscheine konnte sich ein fürchterlicher Virus rasend schnell verteilen und hat die einst blühende Metropole in ein Trümmerfeld voller Leichen verwandelt. Wer noch lebt, ist entweder schwer krank oder einer der vielen Verbrecher, die als Nutznießer der Zerstörung gänzlich ohne Polizeipräsenz klauen, wie es ihnen gerade beliebt. Und dann sind da noch wir. Spezialagent der namensgebenden The Division-Einheit. Gerufen, um den letzten Hoffnungsfunken zu retten. Eine komplette Stadt liegt auf unseren Schultern. Gab schon entspanntere Aufträge.

Tom Clancy's The Diablo

Im Grunde ist The Division ein klassisches Rollenspiel, das schlicht nicht auf Zauberer, Krieger und Waldelfen setzt, sondern in der knallharten Realität spielt und auf dem Kampf mit hochmodernen Schusswaffen basiert. Wer dabei an klassische Shooter wie Battlefield oder Counter-Strike denkt, liegt falsch - The Division setzt auf viel Taktik und den unersetzlichen Einsatz der zahlreichen Deckungsmöglichkeiten. Trifft man einen Gegner in den Kopf, macht das zwar deutlich mehr Schaden, tötet ihn aber nicht mit einem Schuss. Das mag für "Shooter-Veteranen" ungewöhnlich klingen, funktioniert aber erstaunlich gut und macht großen Spaß. Umso wichtiger ist es, über viel Spielzeit hinweg immer bessere Ausrüstung zu finden, die pro erzieltem Treffer höheren Schaden verursacht und stetig die Lebensanzeige des Gegners dezimiert. Apropos Loot:

Warum The Division aktuell hauptsächlich so sehr in den Bann zieht, ist das Lootsystem. Ständig ist man auf der Suche danach, eine noch bessere Waffe, noch bessere Rüstung oder noch stärkere Modifikationen zu finden. Dabei spielt es nahezu keine Rolle, ob man dabei nun frischen Content entdecken darf oder zum wiederholten Male eine Mission durchspielt. Dadurch, dass das Kampfsystem für sich gesehen schon Spaß macht, fällt das überhaupt nicht ins Gewicht - Spaß macht eine Mission auch beim zehnten Durchlauf.

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