PlayNation Test Resident Evil

Resident Evil - Zeitloser Grusel-Blockbuster überzeugt erneut

Von Christian Liebert - Test vom 20.01.2015 - 12:17 Uhr
Resident Evil Screenshot

Entwickler und Publisher Capcom hatte 1996 mit Resident Evil zwar das Genre des Survival-Horrors nicht erfunden, aber entscheidend geprägt. Sechs Jahre später brachte man den kultigen Mix aus Überlebenskampf, Rätseln und Zombiegrusel mit einem komplett neuen Look und einigen Bonusinhalten auf Nintendos GameCube sowie später noch einmal auf die Wii. Ab heute können PC-, PlayStation- und Xbox-Spieler mit Resident Evil Remaster HD ebenfalls in den Genuss dieses Klassikers kommen, der zusätzlich zum optisch beeindruckenden Remake auch noch auf 1080p und 16:9 poliert wurde. Wie sich der Tausendsassa im Jahr 2015 auf der PlayStation 4 anfühlt, haben wir für euch getestet.

Ein paar Worte vorweg

Da sich wahrscheinlich nur die ganz harten Fans der Reihe extra eine GameCube oder eine Wii zugelegt hatten, um das Remake von Resident Evil zu spielen, beziehen wir uns im Review bei den Vergleichen direkt auf den Klassiker von 1996, den wohl die meisten unter euch gespielt haben werden. Im Grunde ist das HD Remaster nämlich nur eine technische Auffrischung des Remakes (also quasi eine Neuauflage der Neuauflage), weshalb sich inhaltlich zur Version von 2002 nur wenig verändert hat und wir den Teppich daher lieber noch einmal ganz aufrollen.

Der Horror nimmt seinen Anfang

Um ungeklärten und höchst seltsamen Todesfällen auf den Grund zu gehen, machen wir uns als Teil der S.T.A.R.S. (eine Spezialeinheit der Polizei) auf den Weg in ein schickes Herrenhaus bei den Wäldern der gemütlichen US-Metropole Raccoon City, in dem unsere Kameraden vom Alpha Team bei ihren Ermittlungen verschwunden sind. Was als Routineeinsatz beginnt, endet in einem Desaster: Von infernalen Hunden gejagt, flüchten wir uns in das sicher scheinende Haus. Doch erst jetzt beginnt der wahre Albtraum. Die Bewohner des Anwesens haben sich in schreckliche Zombies verwandelt und trachten nach unserem Fleisch. Nach einigen Ermittlungen erfahren wir, dass ein bösartiger Virus für die Katastrophe verantwortlich ist. Was geht da wirklich vor, in der Spencer-Villa?

Chris oder Jill, eine kapitale Frage

Bevor wir den sehr cool aufgemachten Introfilm überhaupt erst bewundern können, müssen wir uns zuvor für eine Spielfigur entscheiden. Entweder wählen wir den starken Chris Redfield oder die schöne Jill Valentine. Dabei ist es nicht egal, mit wem wir in den Horror ziehen. Grundlegend erleben beide zwar die gleiche Handlung, aber eben mit einigen Unterschieden. Chris hat zum Beispiel weniger Taschenplätze als Jill und startet ohne Pistole, dafür hält er aber mehr aus und bewegt sich flinker. Miss Valentine hingegen hält weniger aus, kann aber mehr Gegenstände bei sich tragen und hat zusätzlich einen Dietrich zur Hand, mit dem sie einige Schlösser öffnet.

Außerdem begegnet jeder von ihnen einem anderen Nebencharakter. Jill zum Beispiel trifft immer wieder auf Barry Burton, der ihr dann aus der Patsche hilft. Chris hingegen macht mit Rebecca Chambers, einem überlebenden Mitglied vom Bravo Team, Bekanntschaft. Auch einige Abläufe im Spiel unterscheiden sich, je nach Protagonist, alleine schon, weil Chris zwecks fehlendem Dietrich nicht alle Türen öffnen kann. Diese simple Mechanik gibt Resident Evil einen großen Wiederspielwert und motiviert zum Durchspielen, auch wenn man die Credits bereits einmal gesehen hat. Die 12 Spielenden, die erreicht werden können, sorgen dabei ebenfalls für jede Menge Langzeitmotivation.

In der Remaster HD Version steht uns von Anfang an für jeden Charakter noch ein weiteres Outfit zur Verfügung. So können Chris und Jill jeweils in ihre B.S.A.A.-Uniformen aus Resident Evil 5 schlüpfen.

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