PlayNation Test Dragon Age: Inquisition

Dragon Age: Inquisition - BioWare liefert ein riesiges, solides Rollenspiel ab

Von Patrick Hopp - Test vom 17.12.2014 - 18:53 Uhr
Dragon Age: Inquisition Screenshot

Während Dragon Age: Origins für viele Rollenspiel-Fans zu einem der besten Action-Rollenspiele der letzten 10 Jahre gehört, hat man mit dem Nachfolger Dragon Age 2 zu viel falsch gemacht. Die Spieler waren frustriert und hatten das Franchise schon fast aufgegeben. Als mit Dragon Age: Inquisition ein weiterer Ableger angekündigt wurde, waren viele Fans sehr skeptisch. Kann Entwickler BioWare der Reihe wieder zu altem Glanz verhelfen oder wird es erneut eine Katastrophe? Erste Bilder und Videos ließen hoffen und je mehr Material man zu sehen bekam, desto größer wurde diese Hoffnung. Mittlerweile ist einige Zeit seit der Veröffentlichung am 20. November vergangen und wir haben uns den Hoffnungsträger ganz genau angeschaut.

Hauptmenü von Dragon Age Inquisition

Zurück zu altem Glanz oder erneut enttäuschte Spieler?

Bereits auf der Gamescom 2014 konnte man den neuen Titel aus dem Hause BioWare in einer Demo antesten. Viele Besucher und ein Großteil der Fachpresse waren begeistert. Doch eine Demo ist eben nur ein kleiner Teil des Ganzen und kann oft trügerisch sein. Ein tatsächliches Urteil kann am Ende eben nur mit dem kompletten Spiel gefällt werden. Und genau hier liegt das Problem, Entwickler BioWare hat zumindest eine Sache geschafft, sie haben ein verdammt riesiges Spiel erschaffen. Problem übrigens deshalb, weil man unmöglich nach nur wenigen Spielstunden eine Aussage über den Titel treffen kann. Nach etwas mehr als 100 Stunden Spielzeit haben wir das Spiel abgeschlossen und dabei alles was wir finden konnten gemacht, und wir reden hier nur vom Singleplayer. Dazu kommt noch der Multiplayer, welcher zwar nur ein kleines Extra ist, aber dennoch seine Berechtigung hat. Wie auch immer unser Urteil am Ende ausfallen wird, eine komplette Enttäuschung gibt es dieses Mal nicht.

Dragon Age Inquisition - Dragon Age Keep

Alte Spielstände nachbauen leicht gemacht

Bevor wir uns dem eigentlichen Spiel widmen können, müssen wir über BioWares Lösung für das Importieren von Spielständen aus den Vorgängern sprechen. Genau wie bei der Mass Effect-Reihe, ist die Geschichte der einzelnen Dragon Age-Teile miteinander verwoben. Entscheidungen, die man im Verlauf des Spielens der beiden Vorgänger getroffen hat, sollen sich am Ende im neuen Teil widerspiegeln. Doch dabei ist BioWare auf einige Hürden gestoßen, eine der wichtigsten war die neue Konsolengeneration. Immerhin hat man Dragon Age: Origins und Dragon Age 2 noch auf der PlayStation 3 bzw Xbox 360 gespielt, während Dragon Age: Inquisition auch auf der PlayStation 4 und der Xbox One veröffentlicht wurde. Wie sollten Konsolenspieler ihre alten Spielstände nun auf die neuen Konsolen übertragen? Die Lösung des Entwicklers ist eine Website mit dem Namen Dragon Age Keep, auf der man seine Spielstände importieren und bearbeiten oder schlicht nachbauen kann. Jede Entscheidung aus den beiden Vorgängern kann einzeln angeschaut und bearbeitet werden. Auf diese Weise könnt ihr nicht nur eure alten Geschichten weiterführen, sondern diese hier und da noch verändern, falls euch die Entwicklung in eurem Spieldurchgang nicht gefallen hat. Habt ihr alles euren Wünschen nach eingerichtet, könnt ihr die "Welt" zum Importieren nach Dragon Age: Inquisition abspeichern.

 

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