PlayNation Test Lords of the Fallen

Lords of the Fallen - Kein Dark Souls, aber trotzdem spielenswert

Von Christian Liebert - Test vom 31.10.2014 - 18:35 Uhr
Lords of the Fallen Screenshot

Magiehandschuh und andere Ausrüstung

Eine weitere Spezialität von Harkyn ist sein mächtiger Magiehandschuh, den wir recht früh im Spiel erhalten. Mit diesem können wir spezielle Geschosse abfeuern oder andere Effekte bewirken. So müssen wir uns bei der Nebenhand immer für den Handschuh oder ein Schild bzw. eine zweite Waffe entscheiden. Wahlweise können wir natürlich auch unser Schwert in beide Hände nehmen und so mehr Schaden anrichten. Zusätzlich zum Magiehandschuh haben wir noch einen von vier Zaubern aktiv zur Verfügung. Das kann zum Beispiel ein Pappkamerad, der die Aufmerksamkeit der Gegner auf sich lenkt, ein Schutzschild, eine Art Unsichtbarkeit oder ein Sturmangriff sein. Dafür (und auch für den Handschuh) brauchen wir Manapunkte, die sich automatisch regenerieren. Später können wir die Regenerationsgeschwindigkeit mit unserer Ausrüstung verbessern.

Unsere Ausrüstung besteht aus den üblichen Rüstungstypen und Waffenarten, die wir in verschiedenen Seltenheitsstufen während unserer Abenteuer finden. Fernkämpfer werden hier allerdings einen Bogen oder eine Armbrust vermissen. Besonders wertvolle Stücke erhalten wir durch Bosskämpfe, wenn wir spezielle Herausforderungen meistern. Diese teilen sich in knackige Challanges auf, wie zum Beispiel kein einziges Mal Schaden zu erleiden, Gehilfen durch die Fähigkeiten des Bosses zu töten oder den Todesstoß mit einer bestimmten Waffe durchzuführen. Durch ein simples Craftingsystem können wir unsere Waffen und Rüstungen mit verschiedenen Runen, die wir ebenfalls finden müssen, aufwerten. So zaubern wir uns zum Beispiel zusätzlichen Feuerschaden auf eine Klinge oder ändern die Wirkungsweise unseres Magiehandschuhs - so kann er unter anderem Giftgeschosse abfeuern oder Gegner kurzzeitig lahmlegen. Das ist ziemlich cool! Allerdings müssen wir auch mit unserer Ausrüstung haushalten, denn uns steht nämlich nur eine gewisse Menge Belastung zur Verfügung, was unser Lauftempo sowie das Ausweichen erschwert. Dabei gilt natürlich: je dicker und schwerer wir sind, desto mehr halten wir aus, sind aber beweglich wie eine Brechstange und schnell wie ein Hauklotz. Um unsere Belastbarkeit und andere Werte zu erhöhen, müssen wir die Erfahrungspunkte einsetzen, die es von jedem Gegner gibt. Dies geht wie bei Dark Souls nur an den Checkpoints. Die kommen in erträglichen Abständen zueinander und bilden einen Wiedereinstieg nach dem Tod. Außerdem können wir nur hier Talentpunkte verteilen.

Ein Leben nach dem Tod

Dabei hat sich Deck 13 aber etwas Tolles einfallen lassen. Je mehr Erfahrungspunkte wir gesammelt haben, desto höher steigt unser Multiplikator für Beute und EXP. Entscheiden wir uns also dazu, ganz viele Punkte mit uns zu schleppen, bekommen wir am Ende eine größere Belohnung. Allerdings verlieren wir alles, wenn wir sterben und auf dem Weg zu unseren Überresten erneut das Zeitliche segnen oder zu viel Zeit benötigen. Unsere Überreste (im Spiel EP-Geist genannt) liegen nicht ewig da. So müssen wir uns also entscheiden, ob wir mutig sind oder immer schnell alle Erfahrung in Talentpunkte umwandeln. Die Werte sind ebenfalls die Standards, die man aus allen Rollenspielen so kennt. Hinzu kommt, dass wir unsere Erfahrung auch wahlweise in die Verbesserung unserer Magie stecken können.

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