PlayNation Test Titanfall

Titanfall - Warum der Hype um den Multiplayer-Shooter?

Von Dustin Martin - Test vom 16.03.2014 - 14:22 Uhr
Titanfall Screenshot

Titanfall ist das meisterwartete Spiel des letzten Jahres. Mit sechs Game Critics Awards auf der E3 2013 stellte das Spiel sogar einen neuen Rekord in der Videospiel-Geschichte auf. Wir haben den reinen Online-Multiplayer-Shooter, die „Killer-App der Xbox One“, in den letzten Tagen ausführlich getestet und sagen euch, wie berechtigt der Hype um Titanfall wirklich ist.

Stellen wir uns einmal vor, in der Zukunft wird die Welt von einem Krieg zwischen einem Großkonzern und der einfachen Bevölkerung bestimmt. Beide Seiten ziehen jedoch nicht nur mit simplen Waffen und viel Bummbumm in den Kampf, sondern ordern obendrein bei einem Rüstungsproduzenten über sieben Meter hohe, mit Granatwerfern und weiteren actiongeladenen Schnickschnack bestückte, Kampfroboter an – genannt Titanen.

Was wie ein schlechter Actionfilm klingt, wird in Titanfall interaktive Wirklichkeit. Titanen, so nannten schon die alten Griechen die Helden aus ihren Sagen. Wer von ihnen hätte schon gedacht, dass tausende Jahre danach die Titanen noch einmal zum Leitbild der Welt werden? Auch wenn es in Titanfall vielleicht um etwas anderes geht, als um sagenhafte Gestalten.

Der Name Titanfall stammt von der Art und Weise, wie die großen Mechs auf das Schlachtfeld gelangen. Von einem Raumschiff im niedrigen Orbit aus wird der Titan in den Kampf geschickt, erst danach kann der Pilot – also wir – in dessen Inneres. Dank den vielen Extras eines Titans, die man in jedem Falle an seine eigenen Bedürfnisse anpassen kann, wird das anschließende Geballere auch nicht langweilig.

Doch worum geht es eigentlich in Titanfall? Im Prinzip handelt die in Missionen aufgeteilte Handlung von dem bereits angesprochenen Krieg zweier Parteien. Als Auslöser gilt ein Rohstoff-Konflikt. Die IMC, der anscheinend größte Minenkonzern des Universums, möchte die Bodenschätze, die auf dem Gebiet der Kolonisten lagern. Wie das dann nun einmal so ist, haben die Bewohner des Landes etwas dagegen.

Genauso gewöhnlich, wie die Story anfängt, nimmt die auch ihren weiteren Lauf. Die eigentlich revolutionäre Kampagne von Titanfall, die weder KI-unterstützer Singleplayer noch ein Koop-Modus ist, wird in verschiedenen Missionen durchgespielt. Diese wiederum sind nichts weiter als gewöhnliche Multiplayer-Partien in unterschiedlichen Modi, eben nur mit etwas Synchronisation versehen. Da aus der Sicht beider Seiten gespielt wird, zieht sich das Ende der Geschichte ziemlich lang – schließlich ist es ja das Gleiche.

Zur zweiten Seite: Ein bekanntes Spielsystem ist endlich richtig gut

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