PlayNation Test THIEF

THIEF - Solider Schleich-Klassiker mit Ecken und Kanten

Von Patrik Hasberg - Test vom 02.03.2014 - 16:48 Uhr
THIEF Screenshot

Leisetreter dürfen sich mit Thief endlich wieder lautlos an Wachen vorbeischleichen, über die Dächer der Stadt turnen und sich auf Beutezug begeben. Zwar wirkt der Schleich-Shooter aus dem Hause Eidos Montreal an einigen Stellen ein wenig unfertig, die Atmosphäre sowie die Grafik lassen aber schnell in das Spiel eintauchen. Ob auch Serien-Veteranen auf ihre Kosten kommen werden, klären wir in unserem Test.

Die Dunkelheit ist dein Freund - die erste Lektion, die wir auf der Straße als Waise gelernt haben. Die Stadt mit ihren finsteren Seitengassen und ihren hohen Dächern. Früher haben wir gestohlen, um zu leben, doch nun leben wir dafür, zu stehlen. Es geht weniger um Gold, als vielmehr um den Reiz des Unüberwindbaren, Unmöglichen, Geheimnisvollen und Unbekannten. Wir folgen nur wenigen Regeln: Traue niemandem, arbeite allein und töte nur im äußersten Notfall. Wir sind der Meisterdieb Garrett.

In dem mittlerweile bereits vierten Teil der Thief-Serie schlüpfen wir erneut in die Rolle des Meisterdiebes Garrett und schleichen und stehlen uns durch eine Stadt zu Beginn der Industrialisierung. Schmutzig, düster und hart sind die Zeiten – nicht nur als Dieb.

Der Drang nach Fortschritt

Baron Northcrest treibt den Fortschritt und die Industrialisierung um jeden Preis und zumeist auf Kosten des Volkes immer weiter voran. Zwar scheint das Volk zu leiden, ein Problem hat der Baron damit allerdings wohl nicht. Nach der brutalen Abriegelung der Stadt besitzt der Diebesfänger General die gesamte Kontrolle über die Wache und somit über die gesamte Stadt. Dieser verfolgt jedoch hauptsächlich eigene Interessen und wird von Geldgier getrieben.

Zudem befällt die Bürger eine seltsame Krankheit, die nur als „Schwermut“ bezeichnet wird und Tod und Verderben herbeiruft.

Gemeinsam mit Erin, Garretts junger Schützling, begeben wir uns auf einen ganz besonderen Diebeszug. Schließlich stehen wir als Dieb auf Herausforderungen. Da kann auch Garrett nicht nein sagen, obwohl Erin einen Hang zur Aggressivität hat, der Garrett stets beunruhigt

Doch leider scheint unsere Praktikantin, die das Morden nicht sein lassen kann, dieses Mal ein klein wenig übermotiviert zu sein. Prompt geht der Plan schief, wir werden von den Wachen auf frischer Tat entdeckt und stürzen gemeinsam mit unserer ehemaligen Schülerin in eine bizarre Zeremonie, in Northcrest Manor, dem Haus des Barons.

Eine ziemlich blöde Situation. Als wir die Augen wieder öffnen, befinden wir uns auf einem Karren, der unterwegs zurück in die Stadt ist. Überall in den Straßen begegnen uns Tod und Unterdrückung. Zudem breitet sich die eben erwähnte Krankheit aus. Was während unserer offenbar längeren Abwesenheit passiert ist und ob Erin noch lebt, wissen wir nicht.

Unser erster Auftrag führt uns zu unserem Hehler Basso. Wir sollen einen Ring beschaffen. Kann ja nicht so schwer sein…

Ehe wir uns versehen stecken wir schon mitten in den Konflikten zwischen der Politik und dem Volk sowie einem Geheimnis, dass die Welt zu zerreißen droht.

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