PlayNation Test World of Warplanes

World of Warplanes - Unser Test: Im Sturzflug zum Erfolg?

Von Sebastian Lammich - Test vom 13.11.2013 - 11:59 Uhr
World of Warplanes Screenshot

Von harten Panzerfahrern zu windigen Flugzeugakrobaten. Die bekannte Panzerschmiede Wargaming.net ist nun für ihren zweiten großen Streich bereit und will nach dem Millionenerfolg World of Tanks auch den Flugzeug-Shooter World of Warplanes in die luftigen Erfolgswinde heben. Nach einem halben Jahr Beta-Phase wurde das kostenlose Spiel nun endlich veröffentlicht. Ob die Fliegeraction auf die Erfolge der Panzer aufbauen kann oder ob es nach beherzten Flugversuchen doch ins Taumeln geraten wird, werdet ihr in unserem Test erfahren.

Flieger, grüß mir die Sonne

Mit World of Warplanes schickt Entwickler Wargaming seinen zweiten Kandidaten ins Rennen, der inhaltich exakt dasselbe Setting aufgreift, wie sein großer Bruder World of Tanks. Allerdings verlagert WoWP den Kampf diesmal in die Lüfte, da es in dem kostenlosen Onlinespiel darum geht, mit historischen Kampfflugzeugen in die Action zu starten. Dabei entpuppt sich der Titel als klassischer Multiplayer.

World of Wargaming?

Kommen wir direkt zum eigentlichen Spiel, denn dieses erscheint tatsächlich auf den ersten Blick wie ein World of Tanks (WoT) mit Flugzeugen. Die Oberfläche im Hauptmenü weist die gleichen Charakteristika auf, sodass sich alte Hasen schnell zurechtfinden werden. Zum Release stehen den Piloten exakt 100 Flugzeuge aus den fünf Nationen USA, Deutschland, Japan, Großbritannien und der Sowjetunion zur Verfügung. Dieses klingt zwar erst mal nach einer netten großen Auswahl, jedoch sollte man im Kopf behalten, dass WoT damals mit rund 150 Modellen gestartet ist.
Des Weiteren teilen sich die Flugzeuge in die drei Kategorien Jäger, schwerer Jäger und Schlachtflugzeug auf. Es gibt keine reinen Bomber und der Schwerpunkt liegt ganz klar auf den Jagdmaschinen. Zudem fällt dem geübten Auge auf, dass die Nationen nicht ausbalanciert sind und nicht alle Flugzeugklassen im Arsenal haben. Es leuchtet ja ein, dass Deutschland keine trägergestützten Jäger besitzt, aber das Japan als Flugzeugmacht im Pazifik nur ganze zehn Jäger zur Auswahl hat, kommt einem dann schon etwas komisch vor.

An dieser Stelle muss noch stark nachgebessert werden. Denn die einzelnen Länder sind dadurch zwar stark spezialisiert und können versuchen, ihre Stärken auszuspielen, aber sie sind ebenfalls in ihren Möglichkeiten sehr eingeschränkt und liefern teilweise keinerlei Gegenpart für einzelne Flugzeugklassen. Zudem lassen die Technologiebäume die bekannte Vielfalt und Wahlmöglichkeit aus WoT vermissen, sodass es tatsächlich sehr aufwendig ist, von einem russischen Schlachtflugzeug auf einen Jäger umzusteigen.

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